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Die Deutsche Bank feilt an Ihrer Zukunft. Dem Management könnte aber ein Punkt auf die Agenda gesetzt werden, der so eigentlich gar nicht vorgesehen ist: Die Übernahme der Commerzbank. Eigentlich arbeitet die ...» weiterlesen

Deutsche Bank: Der große Verlierer

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Lange Zeit waren die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank im Gleichklang unterwegs. Nun hat die Nummer zwei unter den Privatbanken den hiesigen Branchenprimus deutlich abgehängt. Während der Commerzbank eine erfolgreiche Refokussierung auf ihre Stärken zugetraut wird, werden die Restrukturierungsbemühungen der Deutschen Bank kritisch beäugt.

Vergleicht man den Jahreschart der Deutschen Bank mit der Commerzbank, so sieht man einen über lange Zeit ungewöhnlich hohen Gleichlauf. Dieser endet allerdings im Mai, seitdem klafft die Schere immer weiter auseinander – mit einem wachsenden Performancevorteil für die Commerzbank.

Offensichtlich gehen die Anleger inzwischen davon aus, dass die Restrukturierungsbemühungen der Commerzbank und die Fokussierung auf die Stärken bald von Erfolg gekrönt sein werden. Im Hinblick auf die Deutsche Bank herrscht diesbezüglich Unsicherheit.

Deutsche Bank
Deutsche Bank Chart
Kursanbieter: L&S RT

Vor allem der starke Rückgang der Erträge im ersten Halbjahr hat die Sorge geschürt, dass die Deutsche Bank Marktanteile verliert. Die jüngste Studie von Macquarie liefert dafür ein gutes Beispiel, bei den Analysten schwindet demzufolge der Glaube, dass die Deutsche Bank zur früheren Ertragsstärke zurückfinden kann – mit entsprechend negativen Implikationen für das Kurspotenzial.

Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer, und der resultiert aus dem Sektorvergleich. Denn die Performance der Aktie der Deutschen Bank hat immer noch eine hohe Korrelation zum Euro Stoxx Banks Index, der sich in den letzten Monaten ebenfalls eher seitwärts bewegte (und damit auch von der Commerzbank-Aktie abgehängt wurde).

In jüngster Zeit zeigt sich beim Sektor-Index aber ein zaghafter neuer Aufwärtstrend, denn die Aktie der Deutschen Bank noch nicht nachvollzogen hat. Das schafft ein spekulatives Kaufszenario. Wer auf dieser Basis antizyklisch investieren will, sollte aber ein Stop-Loss knapp unter 15 Euro, der unteren Begrenzung der zuletzt ausgebildeten Seitwärtsrange, setzen.

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