Drillisch: Die nächste Schubphase

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Die Aktie von Drillisch ist mit einem Konsens-KGV von 40 sehr hoch bewertet, Analysten trauen dem Unternehmen dank der aggressiven Expansionsstrategie allerdings auch eine hohe Umsatz- und Gewinndynamik zu. Der Wert könnte vor diesem Hintergrund nach einer Korrektur nun erst einmal zu einem neuen Aufschwung ansetzen.

Drillisch hat sich umfangreiche Netzkapazitäten gesichert, zwei große Kundenkarteien und bekannte Marken erworben und will nun auch im stationären Geschäft durchstarten, nachdem sich das Unternehmen in der Vergangenheit auf das Internet konzentriert hatte.

Die Analysten erwarten im Schnitt einen spektakulären Erfolg der Strategie, bis 2017 soll der Umsatz in Relation zum Wert aus 2014 um 150 Prozent steigen. Wegen der Expansionskosten und der geringeren Margen im Ladengeschäft wird der Gewinn nicht ganz mithalten, soll aber trotzdem immerhin um rund 80 Prozent zulegen. Damit würde das KGV auf 24,5 absinken.

Die Aktie hat das mit einem steilen mittelfristigen Aufwärtstrend (1) eskomptiert, dieser wurde aber im Mai gebrochen. Im Rahmen der Konsolidierung hat der Wert nun bei 39 Euro (2) einen neuen Halt gefunden. Dieser kann als Anlass für eine kleine Spekulation genommen werden, dass Drillisch noch einmal die Widerstandsregion rund um 45 Euro (3), resultierend aus den markanten Hochpunkten, testet.

Ein Stop-Loss kann bei 38 Euro gesetzt werden, denn bei einem Durchbruch nach unten scheint ein Absacker bis 35 Euro (4) wahrscheinlich.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass Drillisch in naher Zukunft nach einmal die Höchstkurse testet, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der DZ Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,3 nutzen. Die Barriere liegt bei 24,988 Euro.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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