Morphosys: Noch lange nicht ausgereizt

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Die Aktie von Morphosys hat mit einem Kurssprung auf die Zahlen für 2015 und den Ausblick für 2016 reagiert. Danach setzten erste Gewinnmitnahmen ein, das eröffnet eine neue Kaufchance.

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Mit einem weinenden und einem lachenden Auge kann Morphosys auf 2015 zurückblicken. Das Ende der Forschungskooperation mit Celgene war eine große Enttäuschung, Einmalzahlungen zum Abbruch ließen aber den Umsatz von Morphosys um zwei Drittel auf 106,2 Mio. Euro anschwellen, das EBIT war daher mit 17,2 Mio. Euro deutlich positiv.

Das wird sich im laufenden Jahr ändern, das Management erwartet bei einem Umsatz von 47 bis 52 Mio. Euro einen operativen Fehlbetrag von 58 bis 68 Mio. Euro. Das liegt daran, dass die Wirkstoffentwicklung bei mehreren Präparaten auf die Zielgerade einschert. Das ist teuer - das F&E-Budget wird von 56,6 auf 76 bis 83 Mio. Euro ausgeweitet - aber im Erfolgsfall auch eine sehr lukrative Investition.

Die Anleger haben die Perspektiven jedenfalls überzeugt. Mit dem Kurssprung nimmt eine mögliche Trendwende bei der Aktie in Form einer umgedrehten Schulter-Kopf-Schulter (1) langsam Gestalt an. Die ehemalige untere Trendbegrenzung (2) beendete aber vorerst die Erholung.

Für die Wendeformation ist es nun wichtig, dass die Aktie nicht mehr deutlich unter 40 Euro fällt. Das finale Kaufsignal würde in dem Fall mit einem Anstieg über 45 Euro (3) gegeben, dann hätte das Papier ohne weiteres Luft bis zur Marke von 55 Euro (4).

Wir sehen nach wie vor ein deutliches Übergewicht der Chancen, absichern kann man eine Longposition mit einem Stop-Loss bei 38 Euro.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass der Aktie von Morphosys die Trendwende gelingt, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der DZ Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,7 nutzen. Die Barriere liegt bei 28,327 Euro.

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