Der deutsche Chemieriese Evonik schockt Anleger mit einem radikalen Umbau. Ganze Geschäftsbereiche mit 350 Millionen Euro Umsatz stehen auf dem Prüfstand – doch kann dieser drastische Schnitt den abwärtsgewandten Kurs endlich drehen?
Radikaler Fokus: Was bleibt übrig?
Die Neuausrichtung trifft gleich zwei Geschäftsbereiche ins Mark. Im Gesundheitssektor wird die Ketosäure-Produktion in Hanau komplett eingestellt, während die Standorte in Frankreich und China auf den Verkauf vorbereitet werden. Noch drastischer fällt die Restrukturierung bei Coating & Adhesive Resins aus:
- Das Polyester-Geschäft mit 150 Millionen Euro Umsatz wird komplett veräußert
- Das Polyolefin-Geschäft (100 Millionen Euro) wird in die C4-Kette integriert und später verkauft
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