Amazon hat die Erwartungen im zweiten Quartal übertroffen – doch die Investoren reagierten mit Verkäufen. Der Grund: Die Prognose für das kommende Quartal fiel enttäuschend aus und lässt die Aktie des Tech-Giganten ins Straucheln geraten. Besonders eine Schwachstelle bereitet den Anlegern Sorgen.
Die Achillesferse: AWS-Wachstum lahmt
Während der Online-Handel und das Werbegeschäft von Amazon mit zweistelligen Zuwachsraten glänzen, zeigt die eigentlich profitabelste Sparte Schwächen. Die Cloud-Tochter AWS legte zwar um 17% zu, bleibt damit aber deutlich hinter den Wachstumsraten von Microsoft Azure (39%) und Google Cloud (32%) zurück. Zwar wuchs der Auftragsbestand um 25%, doch Engpässe bei der Stromversorgung bremsen die Umsatzrealisierung aus.
Milliarden-Wette auf KI belastet die Margen
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