Bayer greift nach einem der schwierigsten Ziele der Krebsforschung - und zahlt dafür bis zu 1,3 Milliarden Dollar. Der Pharmakonzern sichert sich exklusiv einen vielversprechenden Wirkstoff gegen KRAS-Mutationen, die bei fast jedem vierten Krebsfall auftreten. Doch während die Börse bereits jubelt, bleibt die entscheidende Frage: Kann Bayer das schaffen, woran andere gescheitert sind?
Das "undrogbare" Ziel im Visier
Mit der Lizenzvereinbarung für einen KRAS-G12D-Inhibitor von Kumquat Biosciences wagt sich Bayer in unbekannte Gewässer vor. KRAS galt jahrzehntelang als "undrogbar" - ein Protein, das trotz seiner zentralen Rolle bei der Krebsentstehung therapeutisch nicht zu erreichen schien.
Die Zahlen sprechen für sich:








