Die U.S.-Regierung wird zum Aktionär bei Intel – und zwar nicht zu knapp. Mit einem Anteil von 9,9% am Chiphersteller macht Washington aus Milliarden-Subventionen echte Unternehmensanteile. Doch anstatt zu feiern, strafen Anleger die Aktie ab. Warum ausgerechnet diese staatliche Unterstützung für Unruhe sorgt?
Acht Milliarden für fast zehn Prozent
Der Deal ist gigantisch: Die Regierung erwirbt 433,3 Millionen Intel-Aktien zu einem Vorzugspreis von 20,47 Dollar je Titel. Das macht insgesamt 8,9 Milliarden Dollar – finanziert aus bereits zugesagten Mitteln des CHIPS and Science Act (5,7 Milliarden) und dem Secure Enclave-Programm (3,2 Milliarden).
Dabei bleibt Washington ein passiver Investor ohne Boardplatz oder Stimmrechte. Trotzdem verändert sich Intels Kapitalstruktur fundamental.
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