Der Chipgigant Intel hat diese Woche einen ungewöhnlichen neuen Investor an Bord geholt: die US-Regierung. 5,7 Milliarden Dollar sind bereits geflossen – der erste Teil eines Deals, der Washington zu einem der größten Aktionäre macht. Während Intel-Chef David Zinsner von "eliminierter Unsicherheit" spricht, fragen sich Anleger: Ist das Rettung oder Risiko?
Historischer Deal: Staat wird Großaktionär
Die 5,7 Milliarden Dollar, die am Mittwochabend auf Intels Konto eingingen, sind nur der Anfang. Insgesamt kauft sich die US-Regierung für 8,9 Milliarden Dollar bei Intel ein und erwirbt dabei 433,3 Millionen Aktien zum Preis von 20,47 Dollar je Stück. Das entspricht einem Anteil von rund 9,9 Prozent – genug, um zu den größten Aktionären zu gehören.
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