Das Bergbauunternehmen Perpetua Resources steckt in der Krise – und das gleich doppelt. Während die Finanzierung des hochgelobten Stibnite-Goldprojekts auf wackeligen Beinen steht, rollt eine Welle von Sammelklagen auf den Konzern zu. Die Vorwürfe: Das Unternehmen soll Investoren über massive Kostensteigerungen im Unklaren gelassen haben.
Kostenexplosion um 75% schockt Anleger
Der Kern des Problems liegt in den explodierenden Ausgaben für das Flaggschiff-Projekt in Idaho. Erst im Februar musste Perpetua Resources seine Kapitalkosten-Schätzung um satte 952 Millionen US-Dollar nach oben korrigieren – ein Plus von 75% gegenüber den ursprünglichen Plänen. Als Gründe nannte das Unternehmen:
- Steigende Inflation und indirekte Kosten
- Höhere Bergbauausgaben als erwartet
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