Die Pierer Mobility AG steht vor erheblichen Herausforderungen, nachdem ihre Tochtergesellschaft KTM AG ein gerichtliches Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung einleiten muss. Der Motorradhersteller benötigt dringend einen hohen dreistelligen Millionenbetrag für die Zwischenfinanzierung, konnte jedoch weder Gläubiger noch Eigentümer von einer Kapitalzufuhr überzeugen. Diese dramatische Entwicklung spiegelt sich bereits im Börsengeschehen wider, wo die Aktie der Pierer Mobility AG in Wien einen massiven Einbruch von über 37 Prozent auf 8,50 Euro verzeichnete.
Umfassende Produktionsanpassungen
Als Reaktion auf die finanzielle Schieflage plant KTM weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen. Die Produktion wird zwischen Weihnachten und Ende Februar vollständig ausgesetzt, und in den kommenden zwei Jahren deutlich gedrosselt. Zudem sieht das Sanierungskonzept einen weiteren Personalabbau vor - nach bereits [...] Weiterlesen auf boerse-global.de






