Procter & Gamble überrascht mit einem radikalen Kurswechsel: Der US-Konsumgüterriese will 7.000 Arbeitsplätze streichen und zahlt dafür bis zu 1,6 Milliarden Dollar. Während sich die Aktie aktuell auf dem 52-Wochen-Tief befindet, fragen sich Investoren: Ist dieser schmerzhafte Umbau der Weg aus der Krise oder ein Zeichen tieferliegender Probleme?
Drastischer Stellenabbau soll Kosten senken
Der Konsumgüterkonzern kündigte Anfang Juni eine umfassende Restrukturierung an, die etwa 6% der gesamten Belegschaft betrifft. Über einen Zeitraum von zwei Jahren sollen die Stellen abgebaut werden, um „schlankere Teams und breitere Rollen" zu schaffen. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Plans, um den Kostendruck zu bekämpfen und die Effizienz zu steigern.
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