Der Sportartikelhersteller Puma zieht in seiner schwersten Krise seit einem Jahrzehnt die Notbremse. Nach einem verheerenden Quartalsergebnis mit über 60 Millionen Euro Nettoverlust vollzieht CEO Arthur Hoeld einen radikalen Strategieschwenk: Das Nordamerika-Geschäft wird zerschlagen, das Joint Venture "Puma United" liquidiert. Die Diagnose des Managements klingt nach Kapitulation: Man sei "zu kommerziell" geworden. Kann dieser Befreiungsschlag den freien Fall der Aktie stoppen – oder ist es bereits zu spät?
Das Quartals-Desaster: Kollaps auf ganzer Linie
Die Zahlen für das dritte Quartal offenbaren das ganze Ausmaß der Katastrophe. Der Umsatz sackte auf nur noch 1,96 Milliarden Euro ab. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das operative Ergebnis brach von 237 Millionen Euro auf mickrige 39,5 Millionen Euro ein – ein [...] Weiterlesen auf boerse-global.de
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