Der Sportartikelhersteller steuert auf einen operativen Verlust zu, JPMorgan rät zum Verkauf und stuft die Aktie massiv ab. Trotzdem zeigt sich der Kurs erstaunlich widerstandsfähig. Was auf den ersten Blick paradox erscheint, offenbart einen faszinierenden Konflikt zwischen fundamentaler Schwäche und spekulativer Übernahmefantasie. Kann eine bloße Spekulation wirklich stärker sein als die operative Realität?
JPMorgan zieht die Reißleine
Die US-Großbank JPMorgan hat der Aktie einen vernichtenden Schlag versetzt. Die Analysten stuften Puma radikal von "Neutral" auf "Underweight" herab und senkten das Kursziel drastisch von 21 auf 16 Euro. Die Botschaft ist eindeutig: Die Experten trauen dem Unternehmen nur einen langwierigen und steinigen Turnaround mit erheblichen Risiken zu.
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