Die Wirtschaftslandschaft im Asien-Pazifik-Raum zeigt sich von zwei Gesichtern: Während regionale Handelsaktivitäten temporär von US-Zollunsicherheiten profitieren, deuten strukturelle Trends auf eine komplexere Neuausrichtung der globalen Lieferketten hin. Diese Entwicklung spiegelt sich deutlich in den jüngsten Wirtschaftsdaten aus Australien, Singapur und Thailand wider.
Handelsvorlauf treibt Wachstum - aber nur kurzfristig
Singapurs Wirtschaftsleistung überraschte im zweiten Quartal 2025 mit einem Wachstum von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, angetrieben von Großhandel, Fertigung und Finanzdienstleistungen. Das Handelsministerium hob daraufhin die Wachstumsprognose für 2025 von 0-2 Prozent auf 1,5-2,5 Prozent an. Doch hinter den positiven Zahlen verbirgt sich ein fragiles Muster: Der Handelsaufschwung basiert größtenteils auf Vorzieheffekten regionaler Unternehmen, die sich vor den angekündigten US-Zöllen [...] Weiterlesen auf boerse-global.de
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