Die neue Bundesregierung vollzieht bei der geplanten Ausgliederung der Marine-Sparte eine deutliche Kehrtwende. Während die Ampel-Koalition noch auf eine direkte Staatsbeteiligung bei ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) setzte, verzichtet die schwarz-rote Regierung nun überraschend auf einen Einstieg. Die Aktie reagiert mit einem kräftigen Kurssprung von über drei Prozent auf 8,79 Euro.
Nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen gibt es aktuell keine Gespräche mehr über eine Bundesbeteiligung an der Kieler U-Boot- und Fregatten-Tochter. Kanzleramt sowie die Ministerien für Verteidigung, Wirtschaft und Finanzen sollen sich über den neuen Kurs bereits einig sein.
Sicherheitsvereinbarung statt Staatseinstieg
Statt als Minderheitseigner bei TKMS einzusteigen, will die Regierung den Einfluss über eine "Sicherheitsvereinbarung" sichern. Diese soll [...] Weiterlesen auf boerse-global.de
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