artec: Ergebniserwartung durch Sondereffekt erhöht

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Laut SMC-Research seien die Erlöse und das Ergebnis der artec technologies AG im ersten Halbjahr 2024 unter den Vorjahreswerten geblieben. Zugleich habe das Unternehmen aber eine hohe Forschungsförderung erhalten, die im laufenden Jahr für eine deutliche Ergebnisverbesserung sorgen dürfte. 

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Nach Darstellung von SMC-Research habe sich bei artec im ersten Halbjahr das Auf-und-Ab der letzten Jahre fortgesetzt. Während noch 2023 der Umsatz deutlich gesteigert und das Ergebnis habe verbessert werden können, seien die Erlöse und das Ergebnis der ersten sechs Monate unter den Vorjahreswerten geblieben. Der Umsatz sei um 12 Prozent auf 1,0 Mio. Euro gesunken, während der EBIT-Verlust um 15 Prozent auf -0,33 Mio. Euro angewachsen sei. Wie schon häufiger, sei artec hier von Verzögerungen in der Auftragserteilung betroffen gewesen, vor allem im Bereich der öffentlichen Auftraggeber haben die Haushaltsprobleme für verschobene oder gestreckte Projekte gesorgt. Da die Zahlen von artec hochgradig vom Eingang und der Umsatzwirksamkeit einzelner Aufträge beeinflusst worden seien, habe sich das in entsprechend schwachen Zahlen bemerkbar gemacht. 

Diese Abhängigkeit zeige sich auch in der breiten Zielspanne für den diesjährigen Umsatz, der laut artec je nach Eingang und Umsatzwirksamkeit in Anbahnung befindlicher Aufträge zwischen 2,5 und 4,0 Mio. Euro liegen könnte. Insgesamt berichte das Unternehmen von einem unverändert großen Interesse an seinen Produkten, von zahlreichen Anfragen und von Ausschreibungen mit hohen Erfolgschancen. Noch sei es aber nicht gelungen, dies in einen stetigen Wachstumskurs umzumünzen. 

Vor dem Hintergrund der Halbjahreszahlen haben die Analysten ihre Umsatzschätzungen gesenkt und erwarten für 2024 nur noch Erlöse auf Vorjahresniveau, was sie aber angesichts des jüngst akquirierten Großauftrags aus dem BOS-Bereich für gut erreichbar halten. Die Ergebnisschätzung konnten sie hingegen deutlich anheben, weil der Antrag auf die nachträgliche Bezuschussung der Entwicklungsprojekte nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG) positiv beschieden worden sei, woraus sich für artec im laufenden Geschäftsjahr ein zusätzlicher sonstiger Ertrag im mittleren sechsstelligen Bereich ergeben werde. 

Insgesamt aber habe die abgesenkte Umsatzreihe für ein leicht reduziertes Kursziel gesorgt, das die Analysten nun bei 3,10 Euro sehen. Auf Basis des von ihnen unterstellten Szenarios, das von einer Verstetigung des Umsatzwachstums und einer rasch steigenden Profitabilität ausgehe, sehen sie somit für die artec-Aktie weiter ein hohes Kurspotenzial. Diese begründe weiterhin das Urteil „Speculative Buy“, wobei die spekulative Komponente vor allem die in der Vergangenheit fehlende Konstanz der Entwicklung betreffe.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 06.11.2024 um 9:15 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 06.11.2024 um 7:45 Uhr fertiggestellt und am 06.11.2024 um 8:15 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-06-SMC-Update-artec_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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