Norcom: Umsatz 2024 unter Plan

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Der IT-Dienstleister Norcom hat ungeachtet eines Umsatzrückgangs um fast 19 Prozent den Konzernjahresfehlbetrag verringert. Das ist die gute Nachricht. Für ein Unternehmen, das von den Themen Big Data und KI profitieren sollte, wirkt die Umsatzprognose 2025 jedoch recht zurückhaltend.

Nach Unternehmensangaben ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 kräftig auf rund 7,2 Mio. Euro (GJ 2023: 8,8 Mio. Euro) eingebrochen. Durch einen deutlich verminderten Materialaufwand und gesunkene Personalaufwendungen verdreifachte sich das EBITDA aber dem entgegen auf rund 0,3 Mio. Euro (GJ 2023: 0,1 Mio. Euro). Unterm Strich verbesserte sich das Konzernergebnis auf -0,3 Mio. Euro (GJ 2023: -0,5 Mio. Euro).

In der Bilanz zum 31.12.2024 ist die Liquidität auf 0,7 Mio. Euro (31.12.2023: 1,3 Mio. Euro) gesunken. Die verfügbare Liquidität dürfte sogar zunächst noch deutlich geringer sein, da 0,3 Mio. Euro einer Verfügungsbeschränkung unterliegen und verpfändet sind. Die Eigenkapitalquote ist mit fast 58 Prozent unverändert solide. Für 2025 ist ein leichter Umsatzanstieg geplant, während das EBITDA deutlich gesteigert werden soll.

Die EBITDA-Steigerung dürfte aber auch 2025 noch nicht ausreichen, um unter dem Strich schwarze Zahlen zu erreichen. Für eine Turnaround-Spekulation ist es damit noch zu früh. Zudem scheint die Unternehmenskommunikation derzeit etwas zurückhaltend: Eine PM zum Geschäftsbericht wäre wünschenswert gewesen – gegebenenfalls auch schon im Vorfeld, um über positive und negative Abweichungen zu informieren.

(aktien-global.de, 15.05.2025, 14:45 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/)

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