InTiCa Systems: Erste Erholungssignale

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Nach Darstellung von SMC-Research plant InTiCa Systems nach einem schwierigen Jahr 2024 für die laufende Periode ein deutliches Wachstum im Bereich Mobility, zugleich wird für die kleinere Sparte Industry & Infrastructure ein weiterer kräftiger Umsatzrückgang erwartet. SMC-Analyst Holger Steffen sieht insgesamt erste Erholungssignale beim Auftragseingang und stuft die Aktie weiter mit „Hold“ ein.

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Laut SMC-Research müsse InTiCa weiter in einem schwierigen Umfeld operieren. Zwar erhole sich aktuell die Mobility-Sparte, deren Erlöse im laufenden Jahr um 11 bis 18 Prozent auf 61 bis 65 Mio. Euro zulegen sollen, zugleich werde der Umsatz im Bereich Industry & Infrastructure voraussichtlich auf 5 bis 7 Mio. Euro (Vorjahr: 15,4 Mio. Euro) und damit sehr deutlich zurückgehen. Ausschlaggebend sei hier vor allem der rückläufige Absatz von Wechselrichterkomponenten, da die Kunden von InTiCa stark unter asiatischer Konkurrenz leiden. Insgesamt erwarte InTiCa für das Gesamtjahr einen Konzernumsatz von 66 bis 72 Mio. Euro (2024: 70,6 Mio. Euro) und ein EBIT von -0,5 bis +1,5 Mio. Euro (2024: -0,6 Mio. Euro).

Zugleich gebe es aber erste Erholungssignale. So habe der Auftragsbestand zwischen dem Jahresanfang und Ende März um 2,6 Mio. Euro auf 79,9 Mio. Euro zugelegt, bis zum Jahresende erwarte das Management einen weiteren moderaten Anstieg auf 80 bis 85 Mio. Euro. Zudem arbeite das Unternehmen aktiv an der Trendwende, indem neue Bereiche adressiert und die Diversifikation gestärkt werden. So treibe InTiCa den Einsatz der eigenen Produkte in anderen Fahrzeugklassen (E-Bikes, Nutzfahrzeuge, Schiffe, Bahn) voran und es werden im Kundenauftrag innovative Spezialprodukte beispielsweise für die Branchen Akustik, Messysteme, Medizintechnik und Defence entwickelt. Gegenüber dem Großseriengeschäft können hier deutlich höhere Margen erzielt werden. Positive Impulse verspreche darüber hinaus die anstehende Investitionsoffensive in Deutschland im Infrastrukturbereich.

Die Analysten trauen es dem Unternehmen deswegen zu, nach einem schwierigen Jahr 2025 nächstes Jahr auf einen nachhaltigen Wachstumspfad mit steigenden Margen zurückzukehren. Daraus leiten sie ein aktualisiertes Kursziel von 3,80 Euro (bislang: 4,40 Euro) ab, welches ein deutliches Erholungspotenzial für die Aktie anzeige.

Nach wie vor gehen die Analysten aber davon aus, dass das erst dann realisiert werden könne, wenn sich die Rückkehr auf den Wachstumspfad klar in den Zahlen zeige. Bis dahin laute ihr Urteil weiter „Hold“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 12.06.2025 um 8:30 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 12.06.2025 um 8:37 Uhr fertiggestellt und am 12.06.2025 um 9:15 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2025/06/2025-06-12-SMC-Update-InTiCa_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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