Gesco: Positiver Trend dürfte sich fortsetzen

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Trotz einer Sonderbelastung habe Gesco nach Darstellung von SMC-Research für das Geschäftsjahr 2017/18 eine kräftige Gewinnsteigerung vermeldet. Dieser Trend dürfte sich nach Meinung von SMC-Analyst Holger Steffen in der laufenden Periode fortsetzen, auch wenn die konjunkturellen Risiken gestiegen seien.

Ähnlich wie in den letzten Jahren habe Gesco gemäß SMC-Research auch in der abgeschlossenen Finanzperiode 2017/18 wieder einen signifikant negativen Sondereffekt hinnehmen müssen: Diesmal habe die Rückstellung für eine aus einem Kartellverfahren gegen die Tochter Dörrenberg resultierende Strafzahlung in Höhe von 8,5 Mio. Euro für eine deutliche Ergebnisbelastung gesorgt. Dennoch habe der Nettogewinn um 104 Prozent auf 16,1 Mio. Euro gesteigert werden können, was vor allem ein Resultat des positiven operativen Ergebnistrends der Töchter darstelle. Bereinigt um die Rückstellung errechne sich eine EBIT- bzw. Nettorendite von 7,7 bzw. 4,3 Prozent, was die höchsten Werte seit dem Geschäftsjahr 2012/13 darstelle.

In der aktuellen Finanzperiode dürfte sich der positive Trend fortsetzen. Das Management rechne mit einem moderaten Umsatzwachstum von 0,5 bis 2,3 Prozent (was einem organischen Wachstum von 2,5 bis 4,4 Prozent entspreche) und einer deutlich überproportionalen Ergebnisverbesserung um 61,5 Prozent bis 67,7 Prozent. Bereinigt um den Kartelleffekt würde die Gewinnsteigerung immer noch 10,2 bis 14,4 Prozent betragen.

Gesco
Gesco Chart
Kursanbieter: L&S RT

In Zeiten zunehmender internationaler Handelskonflikte haben die Risiken nach Meinung von SMC-Research allerdings zuletzt zugenommen. Die Gesellschaft habe daher eine gewisse Beruhigung der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr einkalkuliert und somit einen Puffer geschaffen. Auch das Researchhaus habe als Reaktion auf die aktuellen konjunkturellen und politischen Trends das Modell vorsichtiger formuliert. Dadurch habe sich das Kursziel von zuletzt 37,70 Euro auf 34,00 Euro reduziert. Dennoch sehen die Analysten für die Gesco-Aktie, die jüngster Vergangenheit deutlich korrigiert habe, damit ein Aufwärtspotenzial von 23 Prozent, was weiterhin die Einstufung mit „Buy“ rechtfertige.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 12.07.18, 11:10 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 12.07.18 um 7:45 Uhr fertiggestellt und am 12.07.18 um 7:55 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2018/07/2018-07-12-SMC-Studie-Gesco_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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