Serviceware: Der zweite Anlauf

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Corona ändert die Spielregeln im Wettbewerb, global und lokal. Durch die tiefgreifenden Einschnitte in Wirtschaft und Gesellschaft werden sich auch die Konsumenten neu orientieren. Da ist es gerade auch für Unternehmen im Dienstleistungssektor wichtig, sich durch entsprechende Angebote und Verfügbarkeit von der Konkurrenz abzusetzen. Und Serviceware liefert die unverzichtbaren Werkzeuge dazu.

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Vor einem Jahr hatten wir Ihnen Serviceware erstmals aufgrund der Wachstumsperspektiven vorgestellt. Auch wenn unsere – spekulative – Kaufempfehlung noch nicht aufgegangen ist, liefert das Unternehmen nun erneut interessante Zahlen, die aufhorchen lassen. So konnten die Hessen, die über eigene Softwareplattformen u. a. die Steuerung von Hotlines oder Serviceangeboten ermöglichen, im 1. Halbjahr ihren Umsatz um ordentliche 8 % auf 35,4 Mio. Euro steigern. Allerdings hielt die Profitabilität nicht ganz mit. Das hat einerseits mit Corona-bedingten Projektverschiebengen zu tun, aber auch mit Investitionen in den Bereich SaaS (Software as a Service), auf dem die größten Wachstumshoffnungen ruhen (derzeit rd. 43 % Umsatzanteil). Daher blieb das bereinigte EBIT zwar mit 2 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 3,9 Mio. Euro, könnte aber trotzdem die Grundlage für ein erheblich besseres Ergebnis im Gesamtjahr bilden.

Denn mit jedem weiteren Großkunden, der insbesondere für die SaaS-Plattformen gewonnen wird, gehen naturgemäß erhebliche Skaleneffekte einher. Für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen zudem die weitere Internationalisierung des Geschäfts sowie auch externe Zukäufe, wie jüngst den des Chat-Spezialisten Smoope, der durch Integration in die Serviceware-Plattform erhebliche Cross-Selling-Potenziale verspricht. So rechnen wir für dieses Jahr bereits wieder mit der Rückkehr in die Gewinnzone (bereinigter Gewinn je Aktie um 0,18 Euro). In den kommenden Jahren sollte sich…

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