Top-Märkte: Öl

Trotz aller Bemühungen um einen stärkeren Einsatz regenerativer Ressourcen bleibt Öl vorerst die energetische Grundlage der Weltwirtschaft. Sein Anteil am weltweiten Primärenergieverbrauch lag im Jahr 2010 bei 33 Prozent und damit immer noch etwas höher als der von Steinkohle (29,7 Prozent, Quelle: BP). Das Auf und Ab der globalen Konjunktur schlägt sich daher auch in überproportionalen Schwankungen des Ölpreises nieder. Die dynamische Wachstumsphase der Weltwirtschaft zwischen 2003 und 2008 löste eine rasante Rally des Ölpreises aus, der sich in diesem Zeitraum fast versechsfachte und bei 147 US-Dollar je Barrel (Sorte WTI) ein neues Allzeithoch erreichte. Die im Herbst 2008 einsetzende dramatische Abkühlung der Weltkonjunktur bedingte anschließend aber einen kräftigen Preisrutsch um fast 75 Prozent, dem eine erneut sehr dynamische Erholung folgte. Mit dieser rasanten Schwankungsfreude ist der Ölpreis bestens für eine aktive Anlagepolitik geeignet, in deren Rahmen die Anleger die Konjunkturschwankungen zu antizipieren versuchen. Hilfreich ist dabei sowohl die hohe Liquidität des Ölmarktes als auch das breite Produktspektrum, das zu diesem Basiswert verfügbar ist und mit dem problemlos sowohl auf steigende als auch auf fallende Notierungen gesetzt werden kann.

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