Trotz eines leichten Umsatzrückgangs hat die Gesco SE im vergangenen Geschäftsjahr beim Ergebnis deutlich zugelegt. Während die Erlöse von 513,8 Mio. Euro auf 495,0 Mio. Euro sanken, erhöhte sich der Konzernüberschuss auf 9,9 Mio. Euro. Damit wurde das Vorjahresniveau von 4,4 Mio. Euro klar übertroffen.
Gebremst wurde das Resultat allerdings durch einen negativen Sondereffekt. Hintergrund ist die Insolvenz eines Unternehmens, gegenüber dem noch Forderungen bestanden. Die daraus resultierende Belastung summierte sich auf rund 2,6 Mio. Euro und hatte bereits im Februar zu einer Anpassung der Gewinnprognose geführt. Damals wurde die erwartete Spanne von zuvor 9 bis 12 Mio. Euro auf 7 bis 10 Mio. Euro reduziert. Noch früher hatte das Management sogar mit 13 bis 17 Mio. Euro gerechnet, diese Zielgröße aber im November wegen eines schwachen Schlussquartals zurückgenommen.
Der Blick nach vorne fällt dennoch nicht ungünstig aus. Mit dem Programm „GESCO Business System“ arbeitet der Konzern an effizienteren Abläufen, was sich in den kommenden Perioden positiv bemerkbar machen könnte. Gleichzeitig gibt es zuletzt erste Signale für eine konjunkturelle Stabilisierung in Deutschland. Unsicher bleibt allerdings, wie stark die wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Spannungen rund um den Irankrieg ausfallen werden. Sollte sich die Lage in den nächsten Wochen beruhigen, dürften die Auswirkungen begrenzt bleiben.
(aktien-globlal.de, erstellt 12.03.26, 15:58 Uhr, veröffentlicht 12.03.26, 16:09 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
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