Commerzbank: Die Bärenfalle ist zugeschnappt

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Die Commerzbank hatte zuletzt charttechnisch ein desaströses Bild abgegeben. Mit dem jüngsten Kursanstieg konnte das Verkaufssignal allerdings revidiert werden. Ein Medienbericht scheint den Anlegern wieder die Übernahmephantasie in Erinnerung gerufen zu haben.

Es wurde aber auch Zeit, dass die Sau mal wieder durchs Dorf gejagt wurde. Aktuell sollen also mal wieder die Société Générale aus Frankreich sowie Banco Santander aus Spanien an einer Übernahme der Commerzbank interessiert sein.

Auf dieses Gerücht folgte ein indirektes Dementi von den Franzosen; außerdem besteht noch das Problem, dass der prinzipiell sicher ausstiegswillige Bund einen gewaltigen Aufschlag (nämlich etwa 100 Prozent auf den aktuellen Kurs) benötigen würde, um die aufgelaufenen Buchverluste zu kompensieren. So einen Preis kann aber kein Käufer seinen Aktionären erklären.

Trotzdem interessant ist die starke Reaktion der Aktie, die mit dem satten Kurssprung (1) den markanten Widerstand bei 11,70 Euro (2) geknackt hat. Damit ist auch der kurzfristige Abwärtstrend (3) passé und das Chartbild repariert.

Der jüngste Absacker kann daher vorerst als falscher Ausbruch nach unten und damit als Bärenfalle eingestuft werden. Die Commerzbank empfiehlt sich wieder für Longengagements.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die jüngste Erholung der Commerzbank-Aktie nachhaltig ausfällt, kann dafür ein Bonuszertifikat der Deutschen Bank mit einer Bonusrendite von 20,7 Prozent nutzen. Die Barriere liegt bei 10,00 Euro.

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