K+S bleibt im Ergebnis-Tal

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Der Düngemittel- und Industriesalzhersteller K+S hat seine aktuellen Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, die erneut die Herausforderungen in der Branche widerspiegeln. Der Konzernumsatz sank zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 % auf 866,2 Mio. Euro, übertraf jedoch die Erwartungen von 834,5 Mio. Euro. Während die Nachfrage in den Bereichen Landwirtschaft und Industrie leicht anstieg, belastete die Preissituation bei Kaliprodukten und Auftausalz das Ergebnis. Aufgrund gesunkener Weltmarktpreise fielen die Absatzpreise um 4,8 % bei Düngemitteln und um 3,7 % im Auftausalzgeschäft.

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Beim EBITDA musste K+S deshalb einen Rückgang um 9 % auf 65,6 Mio. Euro hinnehmen und verfehlte damit die Konsensschätzungen von 70 Mio. Euro. Auch das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern litt unter erhöhten Abschreibungen und lag mit -43,7 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von -24,3 Mio. Euro. Der Free Cashflow war aufgrund höherer Investitionen in Standorte und eine neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage negativ und belief sich auf -238,6 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr 2024 erwartet K+S nun ein EBITDA von rund 540 Mio. Euro und damit am unteren Ende der bisherigen Prognose von 530 bis 620 Mio. Euro. Der Analystenkonsens liegt bislang bei 560 Mio. Euro, was den Druck auf die operative Performance des Unternehmens unterstreicht. 

Damit ist zwar schon die verhaltene Perspektive eingepreist worden. Doch für den Aktienkurs kann das keine Entlastung bringen. Hier ist zu befürchten, dass es zumindest kurzfristig noch einmal auf das Tief bei knapp unter 10 Euro gehen könnte. Ob dann eine belastbare Bodenbildung gelingt, bleibt abzuwarten. Aktuell ist K+S sicherlich kein Wert, den man haben muss. Als Global Player im Kaligeschäft sollte man die Aktie allerdings nicht komplett aus den Augen verlieren. Denn wenn es hier zu einer Erholung, selbst nur saisonal, kommen würde, hätte die Aktie überproportionales Rebound-Potenzial (aktien-globlal.de, 14.11.24, 9:50, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).

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