VW: Das Ende der Leidenszeit?

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Volkswagen hat die Quartalszahlen vorgelegt, die wie erwartet tiefrot ausgefallen sind. Operativ ist es aber nicht schlecht gelaufen für den vom Dieselgate gebeutelten Hersteller, ein optimistischer Ausblick zum weiteren Absatzverlauf hat die Aktie beflügelt.

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6,5 Mrd. Euro hat Volkswagen für die Folgen des Diesel-Abgasskandals zurückgestellt und so einen Quartalsverlust von 1,7 Mrd. Euro produziert. Das ist aber nur der Anfang, die Gesamtkosten schätzt die NordLB auf mindestens 30 Mrd. Euro. Die Belastungen werden also noch lange spürbar sein.

Aber der Skandal hat zumindest nicht zu einem Absatzeinbruch geführt, die Auslieferungen an Kunden gingen im dritten Quartal nur um 3,4 Prozent zurück, nach neun Monaten beträgt das Minus 1,5 Prozent. Im Gesamtjahr will das Management noch in etwa das Vorjahresniveau erreichen, diese Nachricht dürfte die Anleger beruhigt haben.

Volkswagen Vz

Volkswagen Vz Aktie Chart
Kursanbieter: L&S RT

Dementsprechend konnte die Aktie gestern letztlich die jüngste Erholung fortsetzen. Es macht den Eindruck, dass vorerst alle, die wegen des Skandals verkaufen wollten, verkauft haben. Dazu passt auch, dass viele Analysten ins skeptische Lager gewechselt sind, unter acht aktuellen Einschätzungen nach den Zahlen war nur einer Kaufempfehlung.

Trotz der immensen Belastungen aus dem Skandal könnte die Aktie nach dem Absturz und der anschließenden Stabilisierung das Schlimmste überstanden haben. Mutige greifen jetzt zu und sichern sich mit einem Stop-Loss bei 97 Euro ab.

Anzeige: Wer darauf setzen will, dass die VW-Aktie nach dem Kursabsturz weiteres Erholungspotenzial aufweist, kann dafür ein Long-Hebelzertifikat der Deutschen Bank mit einem aktuellen Hebel von 2,9 nutzen. Die Barriere liegt bei 75,65 Euro.

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