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artec: Lieferengpässe weiterhin spürbar

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Nach Aussage von SMC-Research musste die artec technologies AG 2021 durch coronabedingte Einschränkungen sowie durch Lieferprobleme Umsatzeinbußen verkraften. Obwohl das Unternehmen durch Aufholeffekte gut in das Jahr gestartet sei, stelle die eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten weiter ein wichtiges Wachstumshindernis dar, weswegen der SMC-Analyst Adam Jakubowski seine Schätzungen und sein Kursziel reduziert hat. Allerdings biete die Aktie trotzdem noch ein hohes Kurspotenzial, auf dessen Basis SMC-Research das positive Urteil bestätigt hat.

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Die Hoffnung, dass es artec gelingen würde, ausgehend von dem starken Jahr 2020 die Umsatzentwicklung zu verstetigen, habe sich laut SMC-Research letztes Jahr wegen der Kombination aus der Corona-Pandemie und der großen Lieferengpässe bei mehreren für artec zentralen Komponenten nicht erfüllt. Wie bereits nach den Halbjahreszahlen absehbar gewesen sei, habe das Unternehmen stattdessen einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen, der sich letztlich auf -17 Prozent belaufen habe (auf 2,5 Mio. Euro).

Durch konsequente Kosteneinsparungen habe artec zwar einen großen Teil der fehlenden Erlöse kompensieren können, man habe aber eine Ergebnisverschlechterung gänzlich nicht verhindern können. So habe sich das EBITDA um 20 Prozent auf unter 0,3 Mio. Euro reduziert, während die anderen Ergebniskennzahlen negativ ausgefallen seien. 

Da einige der Aufträge, die letztes Jahr nicht mehr rechtzeitig erteilt worden seien bzw. nicht mehr umsatzwirksam haben werden können, nun zu Beginn des Jahres 2022 ausgeführt worden seien, habe dieses Jahr für artec mit einer hohen Dynamik begonnen. Für das erste Quartal berichte das Unternehmen von einem Umsatzwachstum um 28 Prozent auf 0,8 Mio. Euro, was eine gute Grundlage für eine Umsatzsteigerung auch im Gesamtjahr biete. Allerdings habe der Vorstand mit Verweis auf die unsichere gesamtwirtschaftliche Lage auf eine Prognose bisher verzichtet.

Die Analysten haben ihre Schätzungen trotz des guten Jahresauftakts deutlich vorsichtiger ausgestaltet und tragen damit vor allem den anhaltenden Lieferengpässen Rechnung, die artec gerade in dem BOS-Geschäft, dem zentralen Hoffnungsträger, spürbar behindern, so das Researchhaus. Die bisher nur schwache Marktresonanz auf das Angebot einer Krypto-Pflichtwandelanleihe spiele für die Analysten hingegen derzeit keine größere Rolle, weil sie diese zuvor auch nicht in ihr Modell aufgenommen hatten.

Insgesamt habe sich der von den Analysten ermittelte faire Wert auf 4,00 Euro je Aktie reduziert, was aber für den Titel dennoch ein hohes Kurspotenzial von fast 60 Prozent signalisiere. Deswegen belassen sie ihr Urteil unverändert auf „Speculative Buy“.

 (Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 05.05.2022 um 13:32 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/

Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 05.05.2022 um 10:50 Uhr fertiggestellt und am 05.05.2022 um 12:45 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2022/05/2022-05-05-SMC-Update-artec_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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