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Biofrontera: Chancen nicht adäquat abgebildet

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Nach Darstellung von SMC-Research liegt bei der Biofrontera AG ein Übernahmeangebot des Großaktionärs Deutsche Balaton vor, das sich aber nur auf den gesetzlich festgelegten Mindestwert belaufe. SMC-Analyst Holger Steffen stuft das als zu niedrig ein und sieht in einem spekulativen Bewertungsszenario ein deutlich höheres Kursziel.

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Einer der beiden Großaktionäre, die Deutsche-Balaton-Gruppe, habe laut SMC-Research ein Übernahmeangebot für Biofrontera abgegeben, das sich mit einem gebotenen Preis von 1,18 Euro je Aktie auf dem gesetzlich festgelegten Mindestwert bewege. Vorstand und Aufsichtsrat haben die Offerte in einer Stellungnahme als zu niedrig abgelehnt, so das Researchhaus.

Dass sich die Aktie von Biofrontera seit Monaten in einer so niedrigen Kursregion bewege (die niedrigste seit mehr als zehn Jahren), die ein Angebot auf diesem Niveau überhaupt erst möglich mache, liege daran, dass die Gesellschaft von der Corona-Pandemie hart getroffen worden sei. Die Begleiterscheinungen der Krise haben laut den Analysten den Expansionsprozess unterbrochen und für einen erheblichen zusätzlichen Finanzbedarf ge­sorgt, der mit dem IPO der US-Gesellschaft Bio­fron­tera Inc. und dem Verlust der Mehrheit an dem Unternehmen verbunden gewesen sei.

Dennoch bestehe weiter eine starke Verbindung zum US-Markt, über einen aus Sicht der Analysten vorteilhaften Lizenzvertrag, der eine hohe Beteiligung an den US-Erlösen sicherstelle, ohne dass die AG die Kosten des US-Verwaltungs- und Vertriebsapparats tragen müsse. Sollte die durch die eigenständige Börsennotierung gestärkte US-Gesellschaft den Marktanteil künftig deutlich ausbauen, würde die AG also in erheblichem Maße profitieren, so die Ansicht der Analysten. Sie haben das in ihrem Modell abgebildet und sehen eine Chance auf nachhaltig steigende Erlöse und perspektivisch hohe Margen.

Daraus leite sich das Kursziel der Analysten von 3,00 Euro ab, das weit über dem aktuellen Kurs und dem Gebotspreis von Deutsche Balaton liege. Ihr spekulatives Szenario, das mit einem unveränderten Urteil „Speculative Buy“ einhergehe, lege damit ebenfalls nahe, dass ein Preis von 1,18 Euro die Chancen einer positiven Entwicklung nicht adäquat abbilde und stattdessen die Risiken überbetone, die in den letzten zweieinhalb Jahren durch die Pandemielage evident geworden seien, die in Zukunft aber möglicherweise nach Ansicht der Analysten nicht mehr oder nicht so stark ins Gewicht fallen.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 11.08.2022 um 8:35 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/

Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 11.08.2022 um 7:00 Uhr fertiggestellt und am 11.08.2022 um 8:15 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2022/08/2022-08-11-SMC-Comment-Biofrontera_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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