Francotyp-Postalia Holding: Deutlich steigende Profitabilität ab 2019

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Nach Darstellung der Analysten Jens Nielsen und Alexander Langhorst von GSC Research hat die Francotyp-Postalia Holding AG im Geschäftsjahr 2017 in einem rückläufigen Branchenumfeld ihren Marktanteil im Kerngeschäft weltweit ausgebaut. Wegen Einmalbelastungen aus einem Effizienzsteigerungsprogramm im Jahr 2018 passen die Analysten ihre Schätzungen jedoch an und senken das Kursziel bei unverändertem Votum.

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Das Geschäftsjahr 2017 von Francotyp sei im Rahmen der Erwartungen der Analysten verlaufen. Dabei wertet es GSC als sehr positiv, dass der Konzern seinen globalen Marktanteil im Kerngeschäft Frankieren und Kuvertieren in einem rückläufigen Branchenumfeld von 10 auf 11 Prozent ausgebaut habe. Dies belege nach Ansicht der Analysten die hohe technologische Kompetenz der Gesellschaft. Neben der starken Marktstellung im traditionellen Geschäft mit Frankier- und Kuvertiersystemen bewerten die Analysten auch das Geschäftsmodell mit einem Umsatzanteil von rund 79 Prozent wiederkehrender und damit gut skalierbarer Erlöse als überzeugend. Zudem werde mit einmaligen Umsätzen aus Produktverkäufen weiteres Potenzial für zukünftig wiederkehrende Erlöse aus Teleporto, Verbrauchsmaterial und Serviceleistungen generiert.

Im laufenden Geschäftsjahr solle vor allem das Wachstum in den Hauptzielmärkten USA und Frankreich forciert werden. Erfreulich sei in diesem Zusammenhang die kürzlich erhaltene Zulassung der Frankiermaschine PostBase One für den französischen Markt. Perspektivisch versprechen laut dem Analystenteam auch die Zukunftsfelder Kryptografie sowie Internet of Things weiteres Potenzial.

Francotyp-Postalia Holding

Francotyp-Postalia Holding Aktie Chart
Kursanbieter: L&S RT

Nachdem im Jahr 2017 Aufwendungen im Zusammenhang mit den Effizienzsteigerungs- und Wachstumsprogrammen von 3,5 Mio. Euro angefallen seien, rechne das Unternehmen für das Jahr 2018 nochmals mit Einmalbelastungen von 6 bis 8 Mio. Euro. Ab 2019 sollen sich die Maßnahmen dann laut GSC Research in einer deutlich steigenden Profitabilität niederschlagen.

Gleichwohl erachtet das Analystenteam die mittelfristigen Unternehmensziele auf Basis des aktuellen Informationsstands als sehr ambitioniert. Zudem bilde die – nicht in der Guidance enthaltene – Wechselkursentwicklung des Euro insbesondere zum US-Dollar und dem britischen Pfund weiterhin ein Unsicherheitsfaktor, so die Analysten.

Auf Basis der von den Analysten angepassten Schätzungen belaufe sich das 2019er-KGV für die Francotyp-Aktie nach dem kräftigen Kursrückgang der vergangenen Monate lediglich auf 8,8, die Dividendenrendite von derzeit 3,4 Prozent liege für 2018 immer noch bei 2,3 Prozent und könne für 2019 auf 4,5 Prozent steigen. Insgesamt nehmen die Analysten angesichts der momentan noch anhaltenden Übergangsphase ihr Kursziel für das Papier auf 4,40 Euro (zuvor: 5,55 Euro) zurück, stufen den Titel für den langfristigen Investor aber weiterhin mit „Kaufen“ ein.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 10.04.2018, 14:56 Uhr)

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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde von GSC Research GmbH am 10.04.2018 fertiggestellt und erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.gsc-research.de/uploads/tx_mfcgsc/artikel/2018-04-10_Francotyp-Postalia.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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