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Nachdem Gesco den Ausführungen von SMC-Research zufolge das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen habe, belaste die Konjunktur aktuell die Margen. Laut SMC-Analyst Holger Steffen rechne ...» weiterlesen

Gesco: Analysten vermissen die kurzfristigen Treiber

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Die Analysten von GSC Research bezeichnen die Zahlen der Gesco AG für das letzte Geschäftsjahr 2014/2015 als enttäuschend, sehen perspektivisch aber dennoch gute Chancen, dass die Mittelstandsholding wieder ihr altes Margenniveau erreichen werde. Aktuell sei die Aktie aber nur eine Halteposition mit dem Kursziel 75,00 Euro.

Nachdem bereits das vorangegangene Geschäftsjahr 2013/14 der GESCO AG nicht den Erwartungen entsprochen hätte, müsse auch das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 mehr oder weniger als enttäuschend eingestuft werden. Die anfänglichen Hoffnungen von GSC Research, dass die Restrukturierungsfälle MAE und Protomaster zeitnah gelöst werden könnten, habe sich nicht erfüllt. Besonders überrascht zeigt sich das Researchhaus davon, dass die Folgen dieser Restrukturierung selbst noch im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 zu spüren sein werden.

Die jeweils unterschiedlichen Probleme bei Frank bzw. SVT wollen die Analysten aber nicht überbewerten, da sie nicht hausgemacht seien. Um gerade solche Themen wie einzelne Länder- oder Branchenschwächen auszugleichen, besitze die GESCO-Gruppe ein ausgeglichenes Beteiligungsportfolio. In der derzeitigen Situation komme aber erschwerend hinzu, dass es sich bei SVT, Frank und MAE um die drei nach Dörrenberg (ca. 35 Prozent Konzernumsatz) umsatzstärksten Tochtergesellschaften handele, und dass deren kumulierte Schwächen dementsprechend nur schwerlich auszugleichen seien.

Gesco
Gesco Chart
Kursanbieter: L&S RT

Mit Verweis auf die jüngsten Aussagen des Managements zeigt sich GSC Research aber zuversichtlich, dass die Restrukturierungen in 2015/16 tatsächlich erfolgreich beendet und dass die beiden Gesellschaften zukünftig wieder adäquate Ergebnisbeiträge liefern würden. Die Erreichung alter Margenniveaus betrachten die Analysten daher nur als eine Frage der Zeit. Bei unterstellten Margen auf Basis der Jahre 2005/06 bis 2012/13 könnte GESCO bei aktuellem bzw. leicht steigendem Umsatzniveau perspektivisch auf einen Gewinn je Aktie von 7 bis 9 Euro kommen.

Angesichts der Enttäuschungen der letzten beiden Geschäftsjahre mit wiederholten Gewinnrevisionen will GSC Research aber zunächst auf wirklich nachhaltige Erfolge aus den Restrukturierungen warten. Vor dem Hintergrund des aktuellen Ergebnisniveaus seien deswegen unverändert keine entscheidenden kurzfristigen Treiber für eine Höherbewertung der GESCO-Aktie erkennbar. Mit Blick auf das Ergebnispotenzial über das Jahr 2016/17 hinaus bestätigen die GSC-Analysten trotz reduzierter Prognosereihen das Kursziel mit 75,00 Euro sowie mit der „Halten“-Empfehlung.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide)

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