Gesco: Gewinn steigt um 65 Prozent

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Gesco hat nach Darstellung von SMC-Research im letzten Jahr einen Gewinnsprung geschafft. Für die laufende Periode kalkuliert SMC-Analyst Holger Steffen wegen der konjunkturellen Risiken aber vorsichtig.

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Bereits mit den Q3-Zahlen im Februar habe Gesco gemäß SMC-Research eine erste Indikation gegeben für den Umsatz in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 (per Ende März, das Quartal bilde die operative Entwicklung der Töchter von Oktober bis Dezember ab). Der damals kommunizierte Eckwert für den Umsatz in Höhe von rund 145 Mio. Euro sei mit dem nun gemeldeten – immer noch vorläufigen – Wert von 149,8 Mio. Euro noch recht deutlich übertroffen worden, was aber nur einer relativ vorsichtigen Taxierung und den nicht exakt abschätzbaren Konsolidierungseffekten geschuldet sei.

Auf Jahresbasis seien die Erlöse so um 5 Prozent auf 574,5 Mio. Euro gesteigert worden. Gesco habe unterjährig bereits darauf hingewiesen, dass das obere Ende der ausgegebenen Zielspanne von 550 bis 560 Mio. Euro auch bereinigt um den darin nicht einkalkulierten Beitrag aus der Akquisition von Sommer & Strassburger (ca. 6,5 Mio. Euro) übertroffen werde. Der Gewinn sollte nach letztem Stand in 2018/19 inklusive einer Einmalbelastung aus der Übernahme leicht unter der Zielspanne von 26 bis 27 Mio. Euro liegen, habe nun aber doch auf 26,6 Mio. Euro und damit um rund 65 Prozent gesteigert werden können.

Gesco
Gesco Chart
Kursanbieter: L&S RT

Damit habe Gesco die Marge auch bereinigt um einen negativen Sondereffekt in Höhe von 7,5 Mio. Euro im Vorjahr deutlich verbessert und die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Auf dieser Basis solle die Dividende um 50 Prozent auf 0,90 Euro je Aktie angehoben werden.

Den Ausblick für die Finanzperiode 2019/20 veröffentliche das Unternehmen traditionell auf der Bilanzpressekonferenz (27. Juni). Das Researchhaus habe wegen der Konjunkturrisiken bislang konservativ mit zunächst moderatem Wachstum und einem Margenrückgang kalkuliert und werte den jüngst vermeldeten Auftragsrückgang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus von 10 Prozent im ersten Quartal 2019 als Bestätigung. Angesichts einer günstigen Bewertung sehe SMC-Research trotzdem unverändert Kurspotenzial bis 32,90 Euro und bleibe bei dem Votum „Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 16.05.19, 11:20 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 16.05.19 um 10:45 Uhr fertiggestellt und am 16.05.19 um 10:55 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2019/05/2019-05-16-SMC-Comment-Gesco_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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