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Hawesko Holding: Zweites Quartal schwach, Perspektiven intakt

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Hawesko habe im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 111,0 Mio. Euro hinnehmen müssen, das EBIT sei sogar um etwa die Hälfte auf 3,3 Mio. Euro zurückgegangen. Trotzdem hält GSC Research die langfristigen Perspektiven für intakt und bleibt bei der Halteempfehlung.

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Wie von GSC Research erwartet und auch vom Management nach Darstellung der Analysten angekündigt, bringe das laufende Geschäftsjahr 2014 zwei negative Umsatzeffekte für die Hawesko Holding AG mit sich. Nämlich die endgültige Abwicklung von Château Classic und den geringeren Verkauf von Bordeaux-Subskriptionsweinen, da der Jahrgang 2011 nicht mit seinen Vorgängern habe mithalten können. Dass der Konzern trotz dieser negativen Effekte mit einem Volumen von rund 13 Mio. Euro in diesem Jahr voraussichtlich ein Umsatzwachstum erzielen werde, zeige die positive Entwicklung der Gesellschaft im Kerngeschäft.

Die zum Teil geringere Marge liege in wichtigen und richtungsweisenden Zukunftsinvestitionen begründet. Daneben habe Hawesko im ersten Halbjahr zusätzliche Beratungsaufwendungen verkraften müssen. Allerdings erhoffen sich die Analysten daraus in Zukunft, beispielsweise über Akquisitionen, eine Beschleunigung des Wachstums im Ausland. Schließlich habe das Unternehmen das mittelfristige Ziel, den Umsatz auf 1 Milliarde Euro bei einer EBIT-Marge von 7 Prozent auszuweiten, weiter im Blick.

Eine große Rolle spiele hierbei auch das Onlinegeschäft, in dem sich der Konzern frühzeitig gut positioniert habe. Zahlreiche neue Konzepte im Internet würden das klassische Geschäft mit dem Onlinevertrieb verzahnen und zusätzlich neue Kundengruppen erschließen.

Positiv wertet GSC Research nach wie vor das Auslandsengagement, da in Märkten wie Schweden oder speziell der Schweiz höherwertiger Weinkonsum an der Tagesordnung sei. Hier besitze der deutsche Heimatmarkt dagegen noch deutliches Entwicklungspotenzial, das sich jedoch nur kontinuierlich erschließen lasse. Um das Wachstum auf den ausländischen Märkten zu beschleunigen, halten die Analysten speziell nach den Beratungsaufwendungen des ersten Halbjahres Zukäufe für sehr wahrscheinlich. Erste Ergebnisse könnten sich nach Meinung des Researchhauses noch im laufenden Jahr einstellen, würden sich dann aber zahlenmäßig erst in 2015 merklich auswirken.

Auch wenn die Zahlen für 2014 etwas hinter den ursprünglichen Erwartungen der Analysten zurückbleiben würden, positioniere sich Hawesko weiter vorausschauend für die Zukunft. Die langfristige Perspektive sei bei dem Weinspezialisten weiterhin intakt, zumal die Gesellschaft beständig Marktanteile in Deutschland hinzugewinne.

Vor diesem Hintergrund belässt GSC Research das Kursziel unverändert bei 44 Euro und bekräftigt auch das Rating „Halten“. Darüber hinaus biete die Aktie noch eine Dividendenrendite von knapp 4 Prozent, was in der derzeitigen Niedrigzinsphase eine attraktive Anlagealternative darstelle.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide)

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