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Hawesko: Prognose angepasst

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Nach Darstellung des Analysten Thorsten Renner von GSC Research will die Hawesko Holding AG mit der österreichischen Tochter WEIN & CO mittelfristig eine EBIT-Marge von rund 5 Prozent erwirtschaften und ein zusätzliches Umsatzvolumen von gut 40 Mio. Euro generieren. In der Folge bestätigt der Analyst sein Kursziel und hebt das Votum für die Aktie an.

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Der heiße und lang anhaltende Sommer sei laut Analystenaussage bei Hawesko negativ zu Buche geschlagen. Zusammen mit einmaligen Belastungen aus der Übernahme von WEIN & CO in Österreich habe der Vorstand daher im Oktober die Prognose für das Gesamtjahr angepasst. Dennoch halte der Analyst die Übernahme für den richtigen Schritt, um sich auf dem österreichischen Markt entsprechend zu positionieren. Positiv werte er zudem die weiteren kleinen Akquisitionen, selbst wenn diese zu Beginn Anlaufverluste mit sich bringen. Mittelfristig solle es Hawesko auch dort gelingen, attraktive Margen zu erwirtschaften

Nach Analystenaussage sei das Finanzergebnis in den vergangenen Jahren auch durch die Bewertung der Call-/Put-Option bei Vinos belastet gewesen. Ab 2018 solle sich dies normalisieren und in Verbindung mit einem starken Beteiligungsergebnis zu einem positiven Finanzergebnis führen. Bei einem für 2019 prognostizierten Ergebnis von 2,19 Euro je Aktie belaufe sich das KGV aktuell auf 19,6 und bewege sich damit etwas oberhalb des entsprechenden KGVs der entsprechenden Peer-Group von derzeit 18,5. Bei einer ergänzenden Bewertung anhand eines EBIT-Multiples ergebe sich bei geschätzten 30,8 Mio. Euro für 2019 jedoch ein Faktor von 12,5, der unter dem im Rahmen des von FCF veröffentlichten aktuellen „Valuation Monitor Q3 2018“ publizierten Multiple von 12,7 für Hawesko liege.

Darüber hinaus biete die Aktie des Weinspezialisten basierend auf den Erwartungen von GSC eine Dividendenrendite von 3 Prozent. Das Hamburger Unternehmen zähle somit unverändert zu den verlässlichen Dividendenzahlern. Auch wenn die Übernahme in Österreich derzeit etwas die Marge belaste, sei GSC mittelfristig unverändert zuversichtlich gestimmt. Der Analyst belässt daher das Kursziel trotz der vorübergehenden Ergebnisdelle bei 55,00 Euro und erhöht sein Rating auf „Kaufen“ (zuvor: „Halten“).

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 22.11.2018, 10:50 Uhr)

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zur Identität des Weitergebenden und zu möglichen Interessenskonflikten: http://www.aktien-global.de/impressum/

Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde von der GSC Research GmbH am 21Pro.11.2018 fertiggestellt und erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.gsc-research.de/uploads/tx_mfcgsc/artikel/2018-11-21_Hawesko.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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