InTiCa Systems: Erfolgsserie voraussichtlich nur temporär unterbrochen

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InTiCa Systems ist nach Darstellung von SMC-Research zuletzt stark gewachsen, auch noch im ersten Quartal 2020. Den Ausführungen von SMC-Analyst Holger Steffen zufolge wird die Corona-Krise nun für einen starken Rückgang sorgen, aber ab 2021 könnten sich laut Steffen wieder die intakten Wachstumstreiber durchsetzen.

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InTiCa Systems habe aus Sicht von SMC-Research sehr gute Zahlen für 2019 gemeldet und mit einem starken Umsatzwachstum, einer deutlichen Margenverbesserung und einem hohen freien Cashflow überzeugt. Darüber hinaus habe die Erfolgsserie auch im ersten Quartal fortgesetzt werden können, in dem ein weiteres Umsatzwachstum um 34 Prozent und eine EBIT-Marge von rund 3 Prozent erreicht worden seien.

Der dynamische Aufwärtstrend, der auch in dem Anstieg des Auftragsbestands (per Ende März) um rund 28 Prozent zum Vorjahr zum Ausdruck komme, werde nun aber durch die Corona-Krise unterbrochen. Aufträge und Abrufe für das zweite Quartal seien bereits um rund 30 Prozent reduziert und in das dritte und vierte Quartal verschoben worden, wobei das InTiCa-Management davon ausgehe, dass in den nächsten Wochen auch Reduktionen für das zweite Halbjahr folgen werden.

InTiCa Systems
InTiCa Systems Chart
Kursanbieter: L&S RT

Eine genaue Prognose sei noch nicht abgegeben worden, aber bei anhaltenden Einschränkungen und einer längeren schwierigen Phase für die Automobilindustrie – die aktuell wahrscheinlich erscheine – dürften Umsatz und Ergebnis in 2020 unter den Vorjahreswerten liegen.

SMC-Research rechne mit deutlichen Einbußen, sehe das Unternehmen aber als solide genug aufgestellt, um die Krise zu überstehen. Ab 2021 sollten sich dann nach Meinung der Analysten wieder die Impulse der intakten und starken Wachstumstreiber, insbesondere die Elektromobilität, durchsetzen.

Neben der Absenkung der Erwartungen für 2020 habe das Researchhaus den Wachstumspfad, der mit deutlichen Margenverbesserungen einhergehe, insgesamt etwas vorsichtiger modelliert. Dennoch liege der faire Wert mit rund 8,80 Euro (zuvor 10,80 Euro) deutlich über der aktuellen Notierung. Der massive Kurseinbruch sei aus Sicht der Analysten daher übertrieben. SMC-Research sehe die Aktie infolgedessen als Kauf, vergebe wegen der derzeit erhöhten Prognoserisiken aber nun das Urteil „Speculative Buy“ (zuvor: „Buy“).

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 07.05.20, 8:20 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 07.05.20 um 7:40 Uhr fertiggestellt und am 07.05.20 um 7:50 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2020/05/2020-05-07-SMC-Update-InTiCa_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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