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Den Ausführungen von SMC-Research zufolge hat InTiCa Systems wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie im zweiten Quartal einen starken Umsatzrückgang hinnehmen müssen. SMC-Analyst Holger Steffen sieht aber ...» weiterlesen

InTiCa Systems: Gegenmaßnahmen angelaufen

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Die Analysten von SMC-Research berichten, dass InTiCa Systems nach einem branchenbedingt schwachen Quartal Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung ergriffen habe. Der hohe Auftragsbestand schaffe laut SMC-Analyst Holger Steffen gute Aussichten für 2019.

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Mit der Vorlage des Q3-Berichts habe InTiCa Systems gemäß SMC-Research die vorläufigen Zahlen bestätigt, denen zufolge das Unternehmen bei einem Umsatzrückgang um 16 Prozent auf 10,7 Mio. Euro einen operativen Fehlbetrag von -0,72 Mio. Euro (Vorjahr: +0,35 Mio. Euro) habe hinnehmen müssen, so dass auch nach neun Monaten beide Kennzahlen rückläufig seien (Umsatz -1,8 Prozent auf 36,6 Mio. Euro, EBIT -98,8 Prozent auf 13 Tsd. Euro). Von dem Vorstand sei daraufhin Ende Oktober die Umsatzprognose für 2018 von 53 Mio. Euro auf 47 bis 49 Mio. Euro reduziert und das EBIT-Ziel von einer positiven Marge von ca. 3 Prozent auf ein Defizit von bis zu -1,0 Mio. Euro korrigiert worden.

Die Detailzahlen haben nach Meinung des Researchhauses noch einmal belegt, dass besonders der angespannte Arbeitsmarkt und hohe Personalkosten aktuell ein größeres Problem darstellen. Während die Materialaufwandsquote (in Relation zur Gesamtleistung) nach neun Monaten von 54,9 auf 53,7 Prozent habe reduziert werden können, habe sich die Personalaufwandsquote von 23,0 auf 24,7 Prozent erhöht. Hinzu komme der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 0,5 auf 1,2 Mio. Euro maßgeblich wegen der höheren Kosten für Leiharbeiter.

InTiCa Systems
InTiCa Systems Chart
Kursanbieter: L&S RT

InTiCa arbeite nun an einer stärkeren Automatisierung und erwäge eine Verlagerung eines Teils der Produktion von Tschechien nach Mexiko. Zu den weiteren Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz zähle u.a. die Bereinigung des Portfolios um margenschwache Kleinserien. Neben den angelaufenen Optimierungsmaßnahmen habe vor allem der Start der dritten Serienproduktion in Mexiko, der nach einer weiteren Verschiebung nun Ende Q1 2019 erfolgen könnte, kurzfristig den größten Effekt auf das Ergebnis. In Verbindung mit dem hohen Auftragsbestand von 83 Mio. Euro per Ende September biete das gute Aussichten für das nächste Jahr. SMC-Research habe die Kostenschätzungen noch einmal leicht aktualisiert, sehe das Kursziel aber weiter bei 8,00 Euro, verbunden mit einem unveränderten Urteil „Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 29.11.18, 9:15 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 29.11.18 um 8:30 Uhr fertiggestellt und am 29.11.18 um 8:50 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2018/11/2018-11-29-SMC-Comment-InTiCa_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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