M1 Kliniken AG: Erwartungen und Kursziel deutlich angehoben

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GBC zeigt sich von den Halbjahreszahlen der M1 Kliniken AG überzeugt und hat in Reaktion auf die hohe Wachstumsdynamik seine Umsatzschätzungen für das Gesamtjahr sowie für die Folgejahre angehoben. Auf dieser Basis trauen die Analysten der Aktie der M1 Kliniken noch deutliches Aufwärtspotenzial zu.

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Die M1 Kliniken AG habe den eingeschlagenen Wachstumskurs mit einem Umsatzanstieg in Höhe von 20,3 Prozent auf 22,26 Mio. Euro auch im ersten Halbjahr 2017 fortgesetzt. Die Basis für die anhaltend dynamische Erlösentwicklung sehen die Analysten in dem in den vergangenen Berichtsperioden umgesetzten und noch anhaltenden Ausbau des Kliniknetzwerkes.

Analog zum starken Umsatzwachstum habe sich das EBIT überproportional um 36,5 Prozent auf 4,16 Mio. Euro verbessert. Die damit einhergehende Steigerung der EBIT-Marge auf 18,7 Prozent (Vorjahr: 16,5 Prozent) sei zudem auch eine Folge der veränderten Umsatzzusammensetzung in Richtung von margenstärkeren Umsätzen aus Schönheitsbehandlungen und Dienstleistungsumsätzen.

Besonders hervorzuheben sei laut GBC der im ersten Halbjahr 2017 erzielte hohe operative Cashflow in Höhe von 4,16 Mio. Euro (Vorjahr: 3,98 Mio. Euro), welcher fast ausschließlich den hohen Liquiditätszuflüssen der Geschäftsentwicklung (geringer Anteil an Working Capital- Effekten) zugeordnet werden könne. Die im ersten Halbjahr 2017 erfolgte Dividendenausschüttung in Höhe von 4,50 Mio. Euro könne damit fast vollständig durch den operativen Cashflow gedeckt werden.

Die operative Entwicklung der M1-Gruppe habe im ersten Halbjahr 2017 auf Umsatz- und insbesondere auf Ergebnisebene oberhalb der Erwartungen der Analysten gelegen. Vor diesem Hintergrund und unter der Annahme einer anhaltend hohen Umsatzdynamik dürfte sich nach Einschätzung der Analysten die bisherigen 2017er Umsatzprognose von 43,69 Mio. Euro als zu niedrig erweisen. Dementsprechend hat GBC seine Schätzung auf 45,70 Mio. Euro angehoben und auch die Umsatzerwartungen für die kommenden Geschäftsjahre erhöht.

Analog dazu wurden auch die Ergebnisschätzungen der Analysten nach oben hin angepasst. Die Entwicklung der Ergebnismarge hänge laut GBC stark vom Umsatzmix ab, welcher sich aus den margenstärkeren Dienstleistungsumsätzen und den margenschwächeren Handelsumsätzen zusammensetze. GBC erwartet für die kommenden Geschäftsjahre ein weitestgehend konstantes Verhältnis.

Aus diesen erhöhten Schätzungen haben die GBC-Analysten anhand des DCF-Modells einen neuen fairen Wert in Höhe von 16,15 Euro (bisher: 11,90 Euro) ermittelt und auf dieser Basis unverändert das Rating „Kaufen“ vergeben. Neben der Prognoseanhebung sei die Kurszielanhebung auch ein Effekt der erstmaligen Einbeziehung eines marktorientierten Beta-Ansatzes zur Ermittlung der gewichteten Kapitalkosten.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide)

Hinweis nach § 34b Abs. 2 WpHG: Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse kann unter folgender Adresse eingesehen werden:

http://www.more-ir.de/d/15757.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung nach § 34b Absatz 1 Satz 2 WpHG findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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