Masterflex: Analysten sehen gravierende Unterbewertung

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Nach Darstellung von SMC-Research überzeuge die Masterflex SE trotz der Konjunkturschwäche wieder mit neuen Rekorden beim Gewinn und Cashflow. Nach Einschätzung des SMC-Analysten Adam Jakubowski zeige sich darin die gute Aufstellung des Unternehmens, die der Börsenkurs derzeit aber nicht reflektiere. Das Research-Haus konstatiert daher eine deutliche Unterbewertung der Masterflex-Aktie und bekräftigt das Urteil „Buy“. 

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Wie bereits auf vorläufiger Basis gemeldet, sei es Masterflex 2024 gelungen, trotz des aufgrund der schwachen Konjunktur leicht gesunkenen Umsatzes den Gewinn erneut zu erhöhen. Das EBIT habe mit 12,5 Mio. Euro einen neuen Rekord erreicht, auch beim Nettogewinn sei mit 8,2 Mio. Euro ein neuer Höchstwert markiert worden. Die EBIT-Marge, die noch 2020 auf 4,4 Prozent abgerutscht sei, habe seitdem auf 12,8 Prozent fast verdreifacht werden können.

Aus dem nun vorgelegten Geschäftsbericht lassen sich darüber hinaus exzellente Zahlen zum Cashflow und zur Bilanz entnehmen. So habe sich der Free-Cashflow 2024 um fast 40 Prozent auf 10,2 Mio. Euro erhöht, während die Eigenkapitalquote um satte 6,2 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent gestiegen sei. Die Nettoverschuldung sei weiter gesunken und mache nur noch das 0,5-Fache des letztjährigen EBITDA aus. Auf Basis dieser kerngesunden Basis wolle Masterflex die Dividende erneut erhöhen und habe für 2024 eine Ausschüttung von 0,27 Euro je Aktie angekündigt.

Ein wichtiger Treiber der positiven Entwicklung sei die starke Dynamik im Geschäft mit der Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen berichte diesbezüglich von einer guten Auftragslage und von vielversprechenden Vertriebsopportunitäten. Um diese Dynamik auch kapazitätsseitig abzusichern, solle deswegen ein neuer Standort errichtet werden. Da die Produkte für die Luftfahrtindustrie größtenteils eine hohe Arbeitsintensität und nur begrenztes Automatisierungspotenzial aufweisen, solle dieser Standort in Marokko entstehen, um von den dortigen Lohnkostenvorteilen zu profitieren. Die dafür vorgesehene Investitionssumme beziffere Masterflex auf 3 Mio. Euro, die sich auf mehrere Jahre verteilen werden. Den Produktionsstart peile das Unternehmen für 2026 an. 

Die Analysten haben die Abschlusszahlen wie auch die Expansionspläne im Bereich Luftfahrtzulieferung in ihr Modell integriert, woraus sich in Summe aber nur kleinere Änderungen ergeben haben. Für 2025 erwarten sie ein leichtes Umsatzwachstum auf 101,5 Mio. Euro und ein EBIT auf dem Vorjahresniveau von 12,5 Mio. Euro. Damit liegen sie mit beiden Kennzahlen innerhalb der von Masterflex formulierten Zielspannen (Umsatz: 100 bis 105 Mio. Euro; EBIT: 12 bis 15 Mio. Euro). Das gelte nicht im Hinblick auf die mittelfristige Zielsetzung des Managements, den Umsatz bis 2030 auf 200 Mio. Euro zu verdoppeln. Ihre Schätzung für 2030 liege mit 135 Mio. Euro spürbar darunter, was allerdings vor allem daran liege, dass die Analysten in ihrem Modell (noch) keine der von Masterflex angestrebten Akquisitionen berücksichtigt haben. Aber auch die organische Entwicklung haben sie betont vorsichtig modelliert.

Dass sie den fairen Wert trotzdem bei 15,00 Euro je Aktie und damit weit oberhalb des aktuellen Kurses sehen, verdeutliche nach ihrer Auffassung die gravierende Unterbewertung der Masterflex-Aktie. Diese werde auch durch andere Kennzahlen gestützt:  Das KGV24 liege bei 12,3, der EV/EBIT (Unternehmenswertwert durch EBIT) bei 8,8 und das Kurs/Cashflow-Verhältnis sei mit 7,8 sogar einstellig. Vor diesem Hintergrund bekräftigen die Analysten das bisherige Urteil „Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 31.03.2025 um 9:46 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 31.03.2025 um 8:55 Uhr fertiggestellt und am 31.03.2025 um 9:30 Uhr veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2025/03/2025-03-31-SMC-Update-Masterflex_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

Bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu möglichen Interessenskonflikten
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