Matador Partners Group: Börsenabsturz als Chance

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Den Ausführungen von SMC-Research zufolge hat Matador Partners Group die Ziele in 2019 nicht ganz erreicht, im Kernbereich aber gut abgeschnitten. Das turbulente Kapitalmarktumfeld bietet für das Unternehmen nach Meinung von SMC-Analyst Holger Steffen jetzt neue Einstiegschancen.

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Die von Matador für 2019 vorgelegten Jahreszahlen seien aus Sicht von SMC-Research gemischt ausgefallen. Während im Kerngeschäft Private-Equity-Secondaries nach den Berechnungen des Researchhauses eine Rendite von etwa 13 Prozent habe erwirtschaftet und damit ein Wert im Zielkorridor der Gesellschaft und leicht über den Schätzungen der Analysten habe erreicht werden können, sei der um Währungsverluste bereinigte Überschuss mit rund 1,4 Mio. CHF klar unter dem Zielwert von 2,5 Mio. CHF geblieben. Verursacht worden sei dies vor allem durch die Ergebnisse der Investments außerhalb des Kernbereichs, die noch aus der breiteren Aufstellung des Unternehmens in den Vorjahren bestünden.

Auch die Umschichtung von sonstigen Aktiva in den Secondary-Bereich sei etwas langsamer vorangeschritten, als von SMC-Research unterstellt. Im ersten Quartal habe es diesbezüglich aber nach Auskunft des Managements weitere Fortschritte geben. Zwar bleibe abzuwarten, in welchem Tempo sich der Prozess im aktuell turbulenten Kapitalmarktumfeld fortsetze, aber CEO Dr. Dillinger sehe dafür nach wie vor gute Chancen.

Auch bezüglich der Entwicklung des Secondary-Portfolios insgesamt bleibe Dr. Dillinger optimistisch, zum einen, weil Secondaries sogar in der Finanzkrise positive Renditen erwirtschaftet haben, und zum anderen, weil bei der Portfoliokonzeption Wert auf Diversifikation und Risikominimierung gelegt worden sei. Zudem würden starke Korrekturen am Kapitalmarkt in der Regel neue Einstiegschancen bieten, die aktiv genutzt werden sollen.

Dennoch habe das Researchhaus im Rahmen der Aktualisierung des Bewertungsmodells die Wachstums- und Gewinnannahmen etwas konservativer ausgestaltet. Unter der zen­tralen Prämisse, dass die anvisierte Umschichtung von Mitteln aus Assets außerhalb des Kernbereichs auch im aktuellen Umfeld ohne größere Abschläge gelinge und damit das PE-Secondary-Portfolio weiter ausgebaut werden könne, habe SMC-Research einen neuen fairen Wert von 3,90 CHF je Aktie (zuvor 4,05 CHF) ermittelt. Das Researchhaus sehe damit ein Aufwärtspotenzial von 18 Prozent.

Da der faire Wert zu einem substanziellen Teil auf der erfolgreichen Monetarisierung von Assets außerhalb des Kernbereichs, dem noch bevorstehenden deutlichen Ausbau des Secondary-Portfolios und auf Annahmen bezüglich der in einigen Jahren im Secondary-Markt erzielbaren Renditen beruhe, sei das Schätzrisiko überdurchschnittlich hoch. Auf dieser Basis bestätige SMC-Research das Urteil „Speculative Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 25.03.20, 9:45 Uhr)

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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 25.03.20 um 9:05 Uhr fertiggestellt und am 25.03.20 um 9:15 Uhr von sc-consult GmbH (SMC-Research) erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2020/03/2020-03-25-SMC-Update-Matador_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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