MS Industrie: Tochter mehrheitlich veräußert

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Nach Darstellung der Analysten Cosmin Filker und Marcel Goldmann von GBC hat die MS Industrie AG mit Wirkung vom 1. Januar 2021 die Tochtergesellschaft Elektromotorenwerk Grünhain GmbH (EMGR) mehrheitlich veräußert. Dabei habe die System Electronic AG 70,1 Prozent und das bisherige Management der Elektromotorenwerk Grünhain 10 Prozent übernommen. In der Folge erhöhen die Analysten das Kursziel und erneuern das positive Votum.

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Nach Analystenaussage werde die MS Industrie AG künftig mit 19,9 Prozent an der EMGR beteiligt sein und die Gesellschaft entsprechend der Beteiligungshöhe im Finanzergebnis abbilden. Die Veräußerung stelle eine Restrukturierungsmaßnahme im Rahmen der Konzentration auf das Kerngeschäft dar. Im Geschäftsbereich Powertrain werde demnach nun ausschließlich der Automotive-Bereich adressiert. Trotz des nennenswerten Umsatzes von 20 Mio. Euro habe die Tochtergesellschaft in den vergangenen Geschäftsjahren die operative Gewinnschwelle nicht erreicht. In den aktualisierten Prognosen habe das Analystenteam den Wegfall der EMGR-Umsätze berücksichtigt und kalkuliere nunmehr mit Erlösen von 184,50 Mio. Euro (zuvor: 190,00 Mio. Euro). Bereinigt um den EMGR-Effekt komme dies de facto einer Prognoseanhebung gleich. Außerdem solle die Gesellschaft eine überproportionale Ergebnisentwicklung erreichen. Einerseits spiele hier der Wegfall der nicht rentablen EMGR eine Rolle, andererseits seien die Umsätze im dynamischeren UTG-Segment margenstärker. Im Rahmen ihres angepassten DCF-Bewertungsmodells ermitteln die Analysten ein neues Kursziel von 2,20 Euro (zuvor: 1,90 Euro) und vergeben weiterhin das Rating „Kaufen“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 12.01.2021, 15:20 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde von der GBC AG am 12.01.2021 um 12:25 Uhr fertiggestellt und am 12.01.2021 um 14:00 Uhr erstmals veröffentlicht.

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.more-ir.de/d/21984.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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