Ringmetall: Marktposition weiter ausgebaut

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Nach Darstellung von SMC-Research hat sich Ringmetall in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld zuletzt gut behauptet, zudem konnte die Marktposition kürzlich mit zwei Akquisitionen weiter gestärkt werden. SMC-Analyst Holger Steffen leitet aus der fortgesetzten Expansion und der günstigen Bewertung ein hohes Kurspotenzial ab.

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Das Marktumfeld für Ringmetall bleibe laut SMC-Research schwierig und habe sich zuletzt sogar wieder etwas verschlechtert – das Management spreche davon, dass „die rezessiven Tendenzen in immer mehr Märkten durchschlagen“. Das Unternehmen könne sich unter diesen Rahmenbedingungen aber gut behaupten und habe im dritten Quartal den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent auf 43,3 Mio. Euro und das EBITDA um 2,8 Prozent auf 5,4 Mio. Euro gesteigert. Für das Gesamtjahr sei die Prognose bekräftigt worden, die einen Umsatz von 170 bis 185 Mio. Euro (2023: 181,6 Mio. Euro) und ein EBITDA von 22 bis 27 Mio. Euro (2023: 19,2 Mio. Euro) vorsehe. Kosten und Effekte aus Übernahmen im Schlussquartal seien darin noch nicht einkalkuliert.

Dabei treibe das Unternehmen den stetigen Ausbau der Marktposition mit weiteren Akquisitionen voran, im Oktober und November seien bereits zwei Zukäufe gelungen. Während der polnische Liner-Hersteller Peak Packaging Poland einen Jahresumsatz von ca. 8 Mio. Euro bei einer im Vergleich zu Ringmetall überdurchschnittlichen EBITDA-Marge beisteuere, befinde sich der zweite Zukauf FIB Beer Systems BV – bei Erlösen in derselben Höhe – geschäftlich in einer Sondersituation, dürfte also kurzfristig noch keinen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Der damit vollzogene Einstieg in den Markt mit Biertanks biete aber hohe Synergien zum Bestandsgeschäft mit Tank-Inlinern, außerdem biete der Markt noch ein hohes Entwicklungspotenzial.

Damit könne Ringmetall dank der Robustheit und der Cashflow-Stärke des Geschäftsmodells die Buy-and-Build-Strategie weiter konsequent umsetzen. Die Analysten hatten weitere Übernahmen bereits hypothetisch einkalkuliert, so dass sich der diesbezügliche Anpassungsbedarf in ihrem Modell im kleineren Rahmen bewegt habe. Zugleich haben sie aber die organischen Wachstumsraten für dieses und nächstes Jahr wegen der sich verstärkenden rezessiven Tendenzen abgesenkt.

Insgesamt habe sich ihr Kursziel damit leicht, von 6,10 auf 5,70 Euro, reduziert. Das signalisiere, ebenso wie das geschätzte KGV25 von 9,4, eine deutliche Unterbewertung. Die Analysten sehen angesichts der konsequent und erfolgreich fortgesetzten Expansion des Ringmetall-Konzerns ein hohes Erholungspotenzial für die Aktie, das sich spätestens dann entfalten sollte, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen wieder zumindest etwas verbessern, und bestätigen ihr Urteil „Buy“.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 13.11.2024 um 11:15 Uhr)

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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 13.11.2024 um 10:00 Uhr fertiggestellt und am 13.11.2024 um 11:00 Uhr veröffentlicht. 

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-13-SMC-Comment-Ringmetall_frei.pdf

Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.

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