SCHUMAG: Break-even 2021/22 möglich

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Nach Darstellung des Analysten Jens Nielsen von GSC Research hat die SCHUMAG AG im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 (per 30.9.) von einer sprunghaft gestiegenen Nachfrage seit dem Jahresende profitiert und auch wegen eines Ertrags aus einem kurzfristig erwarteten Immobilienverkauf die Unternehmensprognose für das aktuelle Berichtsjahr deutlich angehoben. In der Folge hebt der Analyst sein Kursziel und sein Votum an.
Nach Aussage des Analysten seien Entlastungen von jährlich 1,2 Mio. Euro aus der bis Mai 2023 befristeten Übernahme der Pensionszahlungen durch den Pensionssicherungsverein (PSV) zu berücksichtigen. Jedoch erwarte der Analyst, dass das Unternehmen die Effizienz und Profitabilität im Zuge der voranschreitenden Restrukturierung erhöhen und nach dem Auslaufen der Vereinbarung mit dem PSV mit steigender Tendenz schwarze Zahlen schreiben werde. Perspektivisch sei dabei mittel- bis langfristig eine branchenübliche EBIT-Marge von 5 bis 10 Prozent denkbar. Demnach habe der Analyst seine Schätzungen deutlich erhöht. Dabei gehe er nunmehr davon aus, dass die Gesellschaft beim Ausbleiben größerer Störfeuer bereits im kommenden Geschäftsjahr 2021/22 den operativen Break-even erreichen könne.
Nach der Erneuerung der IT-Struktur sehe der Vorstand die SCHUMAG AG hinsichtlich des Themas Digitalisierung bestens aufgestellt. Dementgegen seien die Bereiche Personalkosten und -altersstruktur sowie veralteter Maschinenpark noch Baustellen. Hinsichtlich der weiteren Senkung der Personalaufwandsquote sorge zum einen die aktuelle Geschäftsbelebung für Rückenwind. Zum anderen werde Fluktuation und altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeitern zur Anpassung genutzt. Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung sei GSC optimistisch, dass die Gesellschaft den Weg zum Turnaround erfolgreich voranschreiten werde. In der Folge erhöht der Analyst das Kursziel auf 2,00 Euro (zuvor: 1,50 Euro) und hebt das Rating auf „Kaufen“ (zuvor: „Halten“) an.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 18.06.2021, 12:50 Uhr)

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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde von der GSC Research GmbH am 18.06.2021 fertiggestellt und erstmals veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://www.gsc-research.de/uploads/tx_mfcgsc/artikel/2021-06-18_SCHUMAG.pdf
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