UniDevice AG: Hohes Wachstum in Vergangenheit und Zukunft

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Die Analysten Cosmin Filker und Marcel Goldmann von der GBC AG starten die Coverage des Elektronikhändlers UniDevice AG mit dem Votum „Kaufen“. Die Gesellschaft profitiere von den steigenden Umsätzen im Markt für Smartphones und habe 2017 ein starkes Umsatzwachstum erzielt. Dies solle sich in den Folgejahren fortsetzen und ein Gewinnwachstum ermöglichen.

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Nach vorläufigen Zahlen für 2017 habe das Unternehmen laut GBC den Umsatz um 70,1 Prozent auf 229,23 Mio. Euro (GJ 2016 auf pro-forma-Basis: 134,75 Mio. Euro) gesteigert und dabei sowohl vom mengenmäßigen Wachstum als auch von einem dynamischen Preisanstieg profitiert. Bei einer für Großhandelsunternehmen naturgemäß niedrigen Ergebnismarge habe UniDevice 2017 ein EBIT von 1,13 Mio. Euro (GJ 2016: 0,76 Mio. Euro) erwirtschaftet.

Die Gesellschaft operiere in einem wachstumsstarken Markt, in dem laut GBC die Finanzausstattung den limitierenden Faktor darstelle. Beim Bezug elektronischer Geräte von Distributoren müsse nämlich in der Regel eine Sofortzahlung erfolgen. Doch bei einem hohen Warenumschlag von 3,5 Tagen sowie bei einer Vorfinanzierung der Geräte von durchschnittlich 2 bis 4 Tagen lasse sich nach Analystenaussage ein hohes Umsatzvolumen auch mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz erreichen. Ende des vergangenen Geschäftsjahres habe UniDevice das zur Verfügung stehende Fremdkapital auf rund 6,0 Mio. Euro ausgebaut, was gemäß den Berechnungen von GBC ein Umsatzniveau von bis zu 300 Mio. Euro ermöglichen sollte. Mit Ausweitung der Finanzierungsbasis, welche unter anderem auch durch den Anstieg des freien Cashflows gestemmt werden solle, rechnet das Analystenteam mit einer Fortsetzung des Umsatzwachstums.

Die Analysten erwarten einen Anstieg der Umsatzerlöse auf bis zu 413,52 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020 und des EBIT auf 2,99 Mio. Euro im Jahr 2020 (GJ 2017: 1,13 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund einer grundsätzlich schlanken Kostenstruktur des Unternehmens erwartet das Analystenteam zudem eine Verbesserung der für Handelsunternehmen typisch niedrigen EBIT-Marge auf 0,7 Prozent bis 2020 (GJ 2017: 0,5 Prozent). Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells belaufe sich der faire Unternehmenswert auf 31,58 Mio. Euro oder 2,10 Euro je Aktie. Ausgehend vom aktuellen Aktienkurs von 1,54 Euro vergeben die Analysten der GBC AG das Rating „Kaufen“ bei einem Kursziel von 2,10 Euro.

(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 23.03.2018, 14:00 Uhr)

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Hinweise nach Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958

Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 22.03.2018 fertiggestellt und am 22.03.2018 erstmals veröffentlicht

Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden:

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