Bei der Mittelstandsholding Gesco ist im letzten Jahr einiges zusammengekommen, was nach vorläufigen Zahlen zu einem Umsatzrückgang um 8 % auf 514 Mio. Euro und einem Gewinneinbruch um 79 % auf 4,4 Mio. Euro geführt hat. Doch zugleich wurden wichtige Weichenstellungen für eine nachhaltige Besserung der Lage vorgenommen, die sich schon in diesem Jahr in einer kräftigen Ergebniserholung niederschlagen sollten.
Die rezessive Entwicklung in Deutschland und insbesondere die Flaute in der Bau- und Elektronikbranche haben in den Bilanzen von einigen Gesco-Beteiligungen im Jahr 2024 deutliche Bremsspuren hinterlassen.
Hinzu kamen auch noch ein erheblicher Preisrückgang bei Werkzeugstählen, was bei der größten Tochter, dem Werkzeugstahlhändler Doerrenberg, üblicherweise zu Verlusten auf Lagerbestände führt. Im Jahresverlauf musste daher die Umsatzprognose von 570 bis 590 Mio. Euro auf 520 bis 540 Mio. Euro und die Gewinnprognose von 26 bis 28 Mio. Euro auf 3,5 bis 7,5 Mio. Euro zurückgenommen werden. Am Ende ist der Umsatz sogar noch darunter geblieben, während die Gewinnspanne knapp erreicht wurde.
Ein Teil der Gewinneinbuße – 4,4 Mio. Euro – ist allerdings ein Einmaleffekt, resultierend aus dem Verkauf von zwei unrentablen Geschäftsbereichen von Doerrenberg, was die GuV im laufenden Jahr entlastet. Außerdem wurde die Beteiligung AstroPlast im Dezember verkauft, deren Profitabilität relativ schwach war.
Für das übrige Portfolio, insgesamt neun Gesellschaften, blickt das Management trotz gesamtwirtschaftlicher Risiken aber vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2025. Im letzten Jahr eingeleitete Ergebnissicherungsmaßnahmen und Wachstumsinitiativen sollten sukzessive ihre positive Wirkung entfalten. Eine Prognose gibt es zwar erst zur Bilanzpressekonferenz im Mai...
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