Greiffenberger: Ein Schnäppchen mit Restrisiko

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Wie von uns erwartet war, hat die Greiffenberger AG im letzten Jahr den Umsatz und das operative Ergebnis deutlich verbessert und damit einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg der Gesundung vollzogen. Mit Erlösen von 48,8 Mio. Euro wurde der Vorjahreswert (44,2 Mio. Euro im fortgeführten Geschäftsberiechen) um 10,6 % übertroffen und das EBIT des verbliebenen Teilkonzerns Eberle um 72 % auf 2,7 Mio. Euro verbessert. Auf Konzernebene musste zwar aufgrund eines hohen Einmalertrages aus einem Forderungsverzicht im Vorjahr ein EBIT-Rückgang von 3,7 auf 1,8 Mio. Euro ausgewiesen werden, doch beim Nettoergebnis konnte dies durch den Wegfall der hohen Ergebnisbelastung aus aufgegebenen Geschäftsbereichen sowie durch einen hohen positiven Steuereffekt mehr als kompensiert werden, so dass in Summe ein Jahresüberschuss von 1,3 Mio. Euro ausgewiesen werden konnte.

Dadurch sowie durch die letztjährigen Kapitalmaßnamen hat sich das Eigenkapital von 4,9 auf 7,7 Mio. Euro verbessert, doch liegt die Eigenkapitalquote damit immer noch bei lediglich 15,9 %. Auch die Verschuldung ist noch zu hoch, zum letzten Bilanzstichtag betrug die Nettofinanzverschuldung 19,8 Mio. Euro und damit fast 40 % der Bilanzsumme und ein 5,4-faches des letztjährigen EBITDA.

Der überwiegende Teil der Kredite stammt aus einem Konsortialdarlehen, das im September 2019 zur Rückzahlung ansteht. Auch wenn sich das Unternehmen auf Basis der Annahme einer planmäßigen Entwicklung zuversichtlich zeigt, eine geeignete Anschlusslösung zu finden, dürfte dieser Aspekt…

Greiffenberger

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