Verwirrspiele im Hause Hugo Boss: Wie kürzlich vermeldet, wünscht sich der größte Anteilseigner des Modehauses, der britische Handelskonzern Frasers, die Ablösung des Aufsichtsratschefs Stephan Sturm. Zwar bestätigte dieser angeblich, dass er das Amt bei mangelndem Vertrauen des Großaktionärs niederlegen wolle.
Am gleichen Tag vermeldete Boss selbst aber, dass Herr Sturm das Amt weiter ausüben wolle. Dieses Durcheinander passt in das Bild, dass das Verhältnis zwischen Frasers und den Leitungsgremien von Boss seit längerem angespannt ist. So fordern die Briten insbesondere eine weniger großzügige Dividendenpolitik, um mehr Mittel in Wachstumsinvestitionen und die Steigerung des Unternehmenswertes zu lenken.
Das führt unwillkürlich zu der Frage, ob Frasers nun doch bald ernst macht und seinen Boss-Anteil weiter aufstockt. Schon jetzt halten die Briten direkt rd. 25 % der Anteil und kontrollieren über Finanzinstrumente über 30 % am deutschen Modeprimus.
Wobei laut Berichten des Manager Magazins nun auch zwei chinesische Konsumgütergruppen an Boss interessiert sind, so dass selbst ein Bieterwettbewerb möglich ist. Dies umso mehr nach dem jüngsten Kurssturz, den das kürzliche Strategie-Update des Managements ausgelöst hat.
Demnach wird nunmehr aufgrund diverser Restrukturierungsmaßnahmen für 2026...
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