KPS: Übernahmen rechnen sich erst nach der Pandemie

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Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass viele Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben. Bei KPS macht sich dies (noch) nicht bemerkbar. Im Vorfeld der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen für 2020/21 am 18. Mai musste die Prognose sogar zurückgenommen werden. Im Gesamtjahr 2020/21 soll der Umsatz nun um 5 bis 9 % unter Vorjahr liegen (zuvor: Vorjahresniveau) und das EBITDA um 3 bis 6 % sinken (zuvor: moderat steigen). Doch es gibt einen Lichtblick: höhere Margen! Das kann der Aktie wieder nach vorne helfen.

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Die angepasste Prognose entspricht einer Umsatzrange von 151,4 bis 158,1 Mio. Euro. Das EBITDA wird demnach zwischen 21,3 und 22,0 Mio. Euro erwartet. Damit liegt das EBITDA noch recht nahe am Vorjahreswert von 22,7 Mio. Euro. Unter der Prämisse, dass die Zielwerte jeweils in der Mitte der Range einlaufen, würde die EBITDA-Marge sogar auf 14,0 % (zuvor: 13,6 %) steigen. Operativ bleiben jedoch Fragezeichen. Nach Unternehmensangaben kam es bei Kunden zu Projektverschiebungen und -pausen. Ob diese Projekte dann eins-zu-eins nachgeholt werden können, darüber kann aktuell nur spekuliert werden. Nach dem extern getriebenen Wachstum und dem Aufbau zusätzlicher Personalkosten durch die Übernahmen kam die Pandemie für KPS jedenfalls zur Unzeit.

Dennoch, die digitale Transformation ist ein Megatrend. Komplexe und immer kurzlebigere Geschäftsprozesse erfordern von Unternehmen immer schnellere Reaktionszeiten auf die Bedürfnisse der Kunden. Schnelligkeit jedoch erfordert einen hohen Digitalisierungsgrad. Die regional verbreiterte Aufstellung von KPS kann da, wenn sich die Pandemie-Lage wieder aufhellt, zum Joker werden...

KPS

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