Der Baudienstleister Porr hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang um 1,5 % auf 1,25 Mrd. Euro verbucht, das EBIT hingegen um über 13 % auf 14,3 Mio. Euro gesteigert. Auch für die Zukunft sieht es weiter gut aus: Die Auftragseingänge legten um fast 15 % auf 1,77 Mrd. Euro zu. Das Papier bleibt aussichtsreich.
Im traditionell schwachen „Winterquartal“ erreichte die EBIT-Marge 1,15 % (Q1 2025: 1,0 %). 2025 lag diese im Gesamtjahr bei 3,1 %. Bis 2030 peilt das Unternehmen sogar 3,5 bis 4,0 % an.
Die jüngsten Aussagen des Statistischen Bundesamts bezüglich steigender Materialkosten am Bau dürften das Geschäft von Porr nicht wesentlich belasten. Zum einen gibt das Unternehmen direkte, baubezogene Kosten an Kunden weiter, zum anderen wird Baumaterial (beispielsweise Asphalt und Beton) in Eigenproduktion hergestellt.
Die Platzierung von rund 1,7 Mio. Aktien an institutionelle Investoren Mitte Juni (unter Ausschluss des Bezugsrechts) belastete die Aktie nicht spürbar...
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