PVA Tepla: Krise überstanden?

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Die Entwicklung des Herstellers von Anlagen für die hochpräzise Durchführung von Hochdruck-, Hochtemperatur- und Plasmaprozessen war im ersten Halbjahr 2014 äußerst turbulent. Das Unternehmen, das bereits in den letzten Jahren durch den Niedergang des ehemals wichtigen Kundensegments Photovoltaik durch ein tiefes Tal gegangen ist und eine weitreichende Restrukturierung vollzogen hat, musste die Umsatz- und Ergebnisprognose deutlich reduzieren. Zudem hat ein Wechsel an der Unternehmensspitze für weitere Verunsicherung gesorgt, der Aktienkurs gab infolgedessen um rund 30 % nach.

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Auslöser der Umsatz- und Gewinnwarnung war eine große Korrektur des Auftragsbestandes, zu der sich das Management genötigt sah, nachdem für Bestellungen aus Thailand und Russland die fälligen Anzahlungen ausgeblieben waren. Angesichts der angespannten politischen Lage in den beiden Ländern erwartet das Unternehmen nicht mehr, dass es zu Lieferung der bestellten Kristallzuchtanlagen kommt und rechnet deswegen mit einem Umsatz von 70 bis 80 Mio. Euro (zuvor 90 bis 100) und einem negativen EBIT in Höhe von -6 Mio. Euro.

Der ursprünglich angepeilte Turnaround verschiebt sich damit in das nächste Jahr und soll durch zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen (darunter auch eine Standortschließung) unterstützt werden.

PVA Tepla
PVA Tepla Chart
Kursanbieter: L&S RT

Das Vertrauen in die Maßnahmen hat die Unternehmensführung im Juni durch mehrere eigene Aktienkäufe dokumentiert und damit einen Kontrapunkt zu den Verkäufen des ehemaligen Vorstandschefs gesetzt, die im Frühjahr die Anleger zusätzlich verunsichert hatten. Was letztendlich hinter dem Führungswechsel und der Rückkehr des Gründers Peter Abel auf den Chefsessel gestanden hat…

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