Nach der Rally bis August blickten Anleger sehr penibel auf die Halbjahreszahlen 2025 von Vorwerk. Während der Umsatzanstieg um über 56 % auf 303 Mio. Euro und der Sprung beim Nettoergebnis um knapp 200 % auf 28,3 Mio. Euro zu gefallen wussten, enttäuschten die Auftragseingänge. Die Aktie ist dennoch interessant.
Durch erforderliche Investitionen in die Energieinfrastruktur, die mit dem von der Regierung beschlossenen Sondervermögen nochmals Schwung erhalten haben, sollte die Pipeline bei Vorwerk sprudeln.
Per 30. Juni 2025 lag der Auftragseingang aber nur bei 220,4 Mio. Euro (HJ 2024: 407,7 Mio. Euro). Das entspricht neben eigenen Projekten dem Eigenleistungsanteil an in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Unternehmen ausgeführten Projekte.
Anleger reagierten mit Gewinnmitnahmen, nachdem bei der Aktie zuletzt doch viel Zukunftsfantasie eingepreist wurde. Der auf hohem Niveau stabile Auftragsbestand von rd. 1,1 Mrd. Euro wiederum spricht für weiteres Umsatzpotenzial.
Unsere letzte Empfehlung (12/2024) ist voll aufgegangen. Aktuell befindet sich das Papier aber auf dem Rückzug...
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