Zu den Gewinnern des laufenden Jahres zählt die Aktie von GFT. Während der DAX seit Jahresanfang nur um 5 % zulegen konnte, kamen die Anteilsscheine des auf Banken und Versicherungen spezialisierten Softwarehauses mehr als doppelt so stark voran. Das könnte aber erst der Anfang gewesen sein, denn die Wachstumsaussichten der Stuttgarter haben sich zuletzt deutlich verbessert.
Das deuten schon die jüngsten Zahlen an. Nachdem das letzte Jahr mit einem nur leichten Umsatzwachstum von 2 % und einem Rückgang des bereinigten EBIT um 13 % noch durchwachsen ausfiel, zeigt sich im ersten Quartal ein klarer Aufwärtstrend. Hier konnte das bereinigte EBIT um 7 % auf 16,1 Mio. Euro und auch der Umsatz währungsbereinigt um 5 % auf 229,5 Mio. Euro gesteigert werden. Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand daher optimistisch und bekräftigt trotz der makroökonomischen Herausforderungen seine Prognose, die ein Wachstum von Umsatz und bereinigtem EBIT um jeweils rund 5 % auf 930 bzw. 71 Mio. Euro vorsieht.
Grund für den Optimismus bietet vor allem der starke Auftragsbestand, der im Jahresvergleich um 11 % zulegen konnte. Hervor sticht hier insbesondere die starke Nachfrage nach KI-Lösungen. So kletterte der Auftragswert im Zusammenhang mit der proprietären KI-Plattform von GFT (Wynxx) um fast 50 % auf 104 Mio. Euro.
In Verbindung mit weiteren Wachstumstreibern wie der notwendigen Modernisierung vieler Kernbankensysteme sowie der Cloud-Transformation entfaltet sich für die kommenden Jahre ein erhebliches Wachstumspotenzial. Zumal GFT kürzlich durch eine Kooperation mit der Intec-Group auch den Einstieg ins Defense-Geschäft vollzogen hat, wo missionskritische Systeme mittels KI-Lösungen modernisiert werden sollen.
Und schließlich verfügt das Unternehmen auch in Sachen Profitabilität noch über erhebliche Reserven...
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