Nach einem dank Trump hochvolatilen, aber am Ende starken Jahresstart hat sich der DAX seit Mai in einem Seitwärtskorridor auf hohem Niveau eingerichtet. Im November drohte der Index kurz, nach unten herauszukippen, das konnte aber mit einem starken Rebound verhindert werden. Darauf folgte im Dezember eine Attacke in Richtung Allzeithoch, auch die war nicht von Erfolg gekrönt.
Damit ist die Frage, in welche Richtung der DAX aus der Seitwärtsrange ausbricht, vermutlich auf 2026 vertagt. Dieser früher oder später anstehende Ausbruch könnte zumindest für etliche Monate trendentscheidend sein.
Aber wie könnte die Richtung aussehen? Die Frage ist kniffelig. Den Sorgen um eine Blase im KI-Sektor und die – möglicherweise weiterhin – lahmende deutsche Konjunktur steht eine deutlich robustere Entwicklung der Weltwirtschaft gegenüber. Außerdem könnten positive Impulse von den zuletzt wieder aufgenommenen Zinssenkungen in den USA ausgehen.
Wir sehen hier nahezu ein 50:50-Szenario, was eine frühzeitige Positionierung vor der Trendentscheidung zumindest gefährlich macht. Müssten wir uns festlegen, würden wir eher auf einen Ausbruch nach oben setzen. Denn grundsätzlich befindet sich der Markt in einer Hausse, und da ist eine Fortsetzung des Trends in der Regel wahrscheinlicher als eine Trendwende (aktien-globlal.de, 19.12.25, 7:33, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
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